Aktuelle Bauprojekte
im Nordbahnviertel

Blick auf Baustelle eines neuen Wohnhauses, das bald fertig aber noch eingerüstet ist. Daneben eine Reihe grüner Baucontainer
© GB*

Zahlreiche Bauten am ehemaligen Bahnhofgelände sind bereits fertiggestellt und besiedelt. Und es geht weiter! Nach den Wohnungen werden nun auch ein Bildungscampus und ein Sakralbau errichtet.

Entlang der Bruno-Marek-Allee entstehen die sogenannten „Grauen Blöcke“. Die Miet- und Eigentumswohnungen hinter dem Bürostandort „Austria Campus“ sind bereits fertiggestellt, ein neuer Sakralbau der rumänisch-orthodoxen Kirche wird gerade gebaut. Nördlich davon ist der neue Bildungscampus situiert.

Bereits fertiggestellt wurden Wohnungen in der Vorgartenstraße gegenüber dem Robert-Uhlir-Hof sowie ein Appartementhaus in der Innstraße/Ecke Dresdnerstraße.

Das beliebte Wohnviertel wächst und wird damit noch vielfältiger. Von den parallel entstehenden Infrastruktureinrichtungen profitieren auch die BewohnerInnen der angrenzenden Bezirksteile.

Leitbild "Freie Mitte - Vielseitiger Rand"

Krötenteich in der Freien Mitte.
Krötenteich auf dem Gelände der Freien Mitte im Nordbahnviertel am ehemaligen Nordbahnhof: (© GB*)

Grundlage für die aktuelle Entwicklungsetappe ist das städtebauliche Leitbild "Freie Mitte – Vielseitiger Rand". Dieses entstand auf Basis eines EU-weiten, städtebaulichen Ideenwettbewerbs und wurde mit umfassender Mitwirkung der BürgerInnen 2014 fertig gestellt. Der darauf basierende Flächenwidmungsplan wurde im Mai 2018 beschlossen.

Das Herzstück des Gebiets bildet die "Freie Mitte", welche von Gebäuden (dem vielseitigen Rand) umschlossen wird. Insgesamt werden hier sechs Hochhäuser errichtet, die Sieger des Wettbewerbs stehen bereits fest.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Stadtentwicklung Wien.

Baugruppen und studentisches Wohnen

An der Ecke Am Tabor/An den Kohlenrutschen errichtete eine Baugruppe ein Wohngebäude mit besonderen Angeboten: In einem kleinen Video wird erklärt worum es der Gemeinschaft geht.

Eine weitere Baugruppe, die ihren Fokus auf Wohnen und Gewerbe mit Schwerpunkt Musik setzt und unter einem Dach vereint, ist gerade im Entstehen. Video-Infos gibts hier.

An der Grenze zum Volkert- und Alliiertenviertel entsteht ein großer Co-Living und Co-Working-Space mit insgesamt 822 Zimmern für Studierende. Das Gebäude soll auch Platz für Sport und Freizeit bieten. Weitere Infos gibt es hier.

Baustelle
Wohnallee mit Campus (© GB*)
Übersichtsplan Wohnallee mit Campus (© GB*)

Bruno-Marek-Allee

Die Bruno-Marek-Allee wird der Flanierboulevard im Nordbahnviertel. Vom Austria Campus bis zur Freien Mitte, beschattet von Baumreihen auf beiden Seiten und mit breiten Gehwegen wird die Einkaufsstraße zum Bummeln und Flanieren einladen.

Ab 2020 führt die verlängerte Straßenbahnlinie O von der Unterführung "Am Tabor" kommend über den Boulevard mitten ins Viertel und bringt die SchülerInnen zum Bildungscampus.

Sie interessieren sich für ein Erdgeschoßlokal im Nordbahnviertel? Die Nordbahnviertel Service GmbH informiert Sie gerne!

Plan der Bruno-Marek-Allee.
Hier entsteht die Bruno-Marek-Allee. (© GB*)
Blick auf eine Baustelle, links und rechts im Bau befindliche Wohnhäuser
© GB*

Wohnen mit Gütesiegel

Zwischen der Bahntrasse und der Bruno-Marek-Allee (Baufeld 8) beginnen im 2. Quartal 2020 die Bauarbeiten für den Wohnturm "Taborama".

Rendering eines Wohnhochhauses mit begrünter Fassade
© JamJam

Mehr als 200 Wohnungen wurden vom Architektur Büro querkraft geplant. Das Gebäude wird von der Firma "bauxund" schadstoffgeprüft und erhält ein Gütesiegel für sein Chemikalienmanagement.

Alle Wohnungen haben einen Balkon mit Pflanztrögen und Stabelemente an der Fassade zur Begrünung. So zieht sich das Grün der Freien Mitte bis auf das Gebäude hinauf. Die Pflanzen verringern die Erwärmung der Fassaden und der Wohnungen und schaffen so ein angenehmes Klima im Stadtteil.

Nordbahnstraße

Das Landschaftsarchitekturbüro YEWO konnte in Zusammenarbeit mit MIGRA, WOGEM, Querkraft Architekten und Martina Jauschneg mit dem innovativen Projekt "Alles im grünen Bereich" den 1. Platz des Wettbewerbs belegen.

Eine grüne Fassade sowie ein begrüntes Dach, großzügige Freiräume mit Platz zum Erholen, Spielen oder Garteln, ein "mobility point" sowie Räumlichkeiten für gemeinschaftliche Aktivitäten sind vorgesehen.

Entlang der Nordbahnstraße sind auch drei Hochhäuser der Bauträger ÖVW und Sozialbau AG geplant, die Teil des städtebaulichen Leitbilds "Freie Mitte - Vielseitiger Rand" sind. Dabei wird großer Wert auf viel Grün, qualitätsvolle Freiflächen und lebendige Erdgeschoßzonen gelegt.

Die Bebauung bringt nicht nur neue NachbarInnen, sondern auch Geschäfte, Lokale und soziale Infrastruktur wie zum Beispiel Kindergärten in den Stadtteil, wovon auch das angrenzende Volkert- und Alliiertenviertel profitieren.

Rendering eines modernen achtgeschoßigen Wohnbaus mit Balkonen, die untere Hälfte ist mit grünen Kletterpflanzen bewachsen
Wohnprojekt "Alles im grünen Bereich" (© YEWO)
Rendering eines modernen Hochhauses mit Balkonen und grüner Umgebung
Nordbahnstraße Baufeld 2 (© Ganahl Ifsits)
Rendering eines modernen Hochhauses
Nordbahnstraße Baufeld 3 (© SYNN)
Rendering eines modernen Hochhauses mit vielen Freiflächen und begrünter Umgebung
Nordbahnstraße Baufeld 1 (© Alles wird gut)

Bildungscampus

Der Bildungscampus "Christine Nöstlinger" mit insgesamt 64 Bildungsräumen – vom Kindergarten bis zur Neuen Mittelschule – soll ab 2020 den Betrieb aufnehmen. Auch die Musikschule bekommt hier ihren Hauptstandort. Das Büro Klammer*Zeleny hat den Architekturwettbewerb gewonnen, der Spatenstich erfolgte im Juni 2018.

Baustelle mit Kränen
Baubeginn für den Bildungscampus. (© GB*)
Entwurf des zukünftigen Bildungscampus
So soll der Bildungscampus aussehen. (© KlammerZeleny)

Austria Campus

Modernes Bürogebäude
Der Austria Campus im Nordbahnviertel. (© GB*)

Seit Anfang 2018 werden die Büros des "Austria Campus" bezogen, die Arbeitsplätze für insgesamt bis zu 8.000 Beschäftigte bieten. Hier entstehen neben Büros auch ein Hotel, ein Kindergarten und ein Ärztezentrum.

Einen zeitlichen Überblick von 1938 bis heute und wie es mit der Bebauung am ehemaligen Nordbahnhof weitergeht, erhalten Sie hier.