Wege und Verbindungen
auf den Aspanggründen

Weg durch den Leon-Zelman-Park
© GB*


Wo Wohnungen und Schulen entstehen, werden auch neue Straßen und Wege gebaut. Und bestehende ausgebaut oder neu gestaltet.

Die Aspanggründe werden - mit Ausnahme der Otto-Preminger-Straße - weitgehend autofrei. Fuß- und Radwege durch das Gebiet ermöglichen den nicht-motorisierten VerkehrsteilnehmerInnen viele Möglichkeiten, schnell und unkompliziert das Gebiet zu durchqueren. Für Einsatzfahrzeuge sind Zufahrtswege vorgesehen.

Zufahrten zu den Tiefgaragen im Village im Dritten sind in der Otto-Preminger-Straße, am Landstraßer Gürtel sowie in der Landstraßer Hauptstraße geplant.

Otto-Preminger-Straße

Autos können in die Otto-Preminger-Straße zufahren, durchgehend befahrbar wird die Straße jedoch nur für RadfahrerInnen und für einen Linienbus sein. Vorgesehen sind Bushaltestellen bei der S-Bahn-Station St. Marx - bei der zukünftigen AHS - und vor dem Aron-Menczer-Bildungscampus.

Otto-Preminger-Straße
Auf der rechten Seite wird noch ein Gehsteig errichtet. (© GB*)

Bereich zwischen Landstraßer Hauptstraße und Leon-Zelman-Park: Der nord-östliche Teil der Otto-Preminger-Straße, von der Landstraßer Hauptstraße weg, ist bereits fertig gestellt. Hier können AnrainerInnen zu den bestehenden Tiefgaragen im Eurogate und künftig zu jenen im Village im Dritten zufahren. Mit Fertigstellung von Village im Dritten sollen auch auf der Straßenseite entlang der Böschung zur TU ein Gehsteig sowie Parkplätze errichtet und Bäume gepflanzt werden.

Bereich beim Bildungscampus: Der westliche Teil der Otto-Preminger-Straße, von der Adolf-Blamauer-Gasse weg, wird ab Anfang 2021 neu gebaut. Sie dient der Erschließung des Bildungscampus und der Zufahrt zu einer zukünftigen Tiefgarage der geplanten Wohnbauten. Hier sind auf beiden Straßenseiten neue Baumpflanzungen und breite Gehsteige vorgesehen.
 

Adolf-Blamauer-Gasse

In der Adolf-Blamauer-Gasse wird ein Zwei-Richtungs-Radweg auf der Seite der ÖBB-Trasse errichtet. Die bestehende Baumreihe bleibt erhalten. Es wird keine Busparkplätze geben.
 

Übergang ins Fasanviertel

Ins Fasanviertel soll ein barrierefreier Übergang für FußgeherInnen und RadfahrerInnen errichtet werden. Der geplante Steg über Adolf-Blamauer-Gasse und die ÖBB-Trasse verbindet dann den Aron-Menczer-Bildungscampus auf den Aspanggründen mit der Kärchergasse im Fasanviertel. Dies ermöglicht den BewohnerInnen und Schulkindern aus dem Fasanviertel einen sicheren Weg zu den Aspanggründen und zum Bildungscampus.

Mit dem Bau der Brücke wird voraussichtlich 2021 begonnen. Auf der Seite des Fasanviertels wird ein Bauwerk mit integrierter Rampe errichtet, welches voraussichtlich 2024 fertig gestellt wird.

Baustelle Treppenhaus Übergang Fasanviertel
Das zukünftige Treppenhaus ist schon in Bau. (© GB*)
Bauplatz für Bauwerk mit integrierter Rampe
Hier soll das Bauwerk mit integrierter Rampe errichtet werden. (© GB*)

Aspangstraße

Der Ausbau der Aspangstraße wird sich voraussichtlich noch verzögern. Aufgrund der Länge der Straße und der hohen Umbaukosten wird derzeit an einer Finanzierung des Projekts gearbeitet. Einen genauen Zeitplan für die Umgestaltung gibt es aktuell noch nicht.

Straßennamen auf den Aspanggründen

Neue Wege und Straßen brauchen auch einen Namen. Hier erfahren Sie, was bzw. wer hinter den Straßennamen steckt und steht!

Adolf-Blamauer-Gasse

Benannt nach dem Landschaftsmaler Adolf Albin Blamauer (1847 – 1923). Er war Mitbegründer des Österreichischen Touristenklubs und Betreiber der Errichtung der Elisabethkirche am Schneeberg.

Otto-Preminger-Straße

Otto Preminger (1905 -1986) war ein österreichisch-US-amerikanischer Film- und Theaterregisseur und Schauspieler. Er war Direktor des Theaters in der Josefstadt. Ab 1936 lebte und wirkte er in den USA,

Er produzierte eine Reihe bedeutender Filme, mit denen er in die amerikanische Filmgeschichte einging.

Anna-Hand-Weg

Anna Hand (1911 - 1987) war während des NS-Regimes eine Widerstandskämpferin der KPÖ. Sie überlebte das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück und kehrte 1945 nach Wien zurück, wo sie sich zeitlebens für die KPÖ engagierte.

Fred-Zinnemann-Platz

Fred Zinnemann (1907-1997) war ein österreichischer Filmregisseur mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft. Geboren im dritten Bezirk Wiens, ging er 1928 nach Berlin und dann nach Hollywood. Er erhielt 4 Oscars für den Film "12 Uhr Mittags". Weitere Filme waren unter anderem "Verdammt in alle Ewigkeit" oder "Der Schakal".

Rubin-Bittmann-Promenade

Franz und Sidonie Rubin-Bittmann überlebten die NS-Zeit in Wien im Untergrund. Ihr Sohn, Fritz Rubin-Bittmann, kam 1944 zur Welt – wahrscheinlich das einzige jüdische Kind, das damals in Wien geboren wurde.

Lissagasse

Benannt nach der Seeschlacht bei der Insel Lissa (heute Vis, Kroatien) am 20. Juli 1866 in der der k.u.k Admiral Wilhelm von Tegetthoff die italienische Flotte besiegte.

Steingasse

Benannt nach dem klassischen Philologen und Literaturwissenschafter Dr. Anton Stein (1759 - 1844).