Grün- und Freiflächen
auf den Aspanggründen

Leon-Zelman-Park
© GB*

Bei der Entwicklung der Aspanggründe steht nicht nur der Bau von Wohnungen im Fokus. Auch auf Freiflächen für BewohnerInnen und AnrainerInnen wird viel Wert gelegt.

Die grüne Mitte des Stadtentwicklungsgebietes: Der Leon-Zelmann-Park.
Die grüne Mitte des Stadtentwicklungsgebietes: Der Leon-Zelmann-Park. (© GB*)

Leon-Zelman-Park

Die grüne Mitte der Aspanggründe bildet der Leon-Zelman-Park. Der erste Parkteil im Eurogate ist 11.000 m² groß und seit Oktober 2013 für die Bevölkerung zugänglich. Er bietet Raum für Erholung und einen offenen Spielbereich.

Benannt ist der Park nach Leon Zelman, dem Gründer und Leiter des Jewish Welcome Service. Leon Zelman (1928 – 2007) war als Holocaust-Überlebender eine wichtige Stimme des jüdischen Wien und der Erinnerung an die NS-Verbrechen. 

Im Village im Dritten ist ebenfalls ein Park vorgesehen. Dieser wird mit 20.000 m² Fläche fast doppelt so groß wie der bestehende Leon-Zelman-Park. Die unterschiedlich gestalteten Bereiche werden Ruhezonen und Platz für Spiel und Sport bieten. Im Süden des Parks bleiben Teile des Baumbestands erhalten.

Nach Fertigstellung des Gebietes - geplant für 2026 - stehen insgesamt über 30.000 m² Parkfläche für BewohnerInnen und AnrainerInnen als Erholungsgebiet zur Verfügung.

Mahnmal Aspangbahnhof

Im Leon-Zelman-Park, auf Höhe der Aspangstraße 33, wurde im September 2017 das Mahnmal zum Gedenken an die während der NS-Zeit vom Aspangbahnhof deportierten Menschen eröffnet.

Mahnmal Aspangbahnhof
Das Mahnmal erinnert an die während der NS-Zeit vom Aspangbahnhof deportierten Menschen. (© GB*)

In einem Wettbewerb von KÖR (Kunst im öffentlichen Raum Wien) kürte die Jury im November 2016 den Entwurf von Prinzgau/Podgorschek (PRINZpod) zum Siegerprojekt.

Das Mahnmal besteht aus am Boden verlaufenden symbolischen Schienensträngen aus Beton, die spitz zulaufen und in einem rund einen Meter hohen und sieben Meter langen dunklen Betonblock enden bzw. in diesem verschwinden. Die zusammenlaufenden Gleise enden in der Katastrophe, der Betonblock erinnert an einen Grabstein. An den Seiten der Betonstränge ist die Zahl der Deportierten (47.035) und jene der Überlebenden (1.073) angebracht. Der jüdischen Tradition entsprechend können zum Gedenken der Toten kleine Steine auf die Gedenkstätte gelegt werden.
 

Nachbarschaftsgarten Zwischen(t)raum

Schon zwei Übersiedlungen hat der "Nachbarschaftsgarten auf Zeit" auf den Aspanggründen hinter sich – die Lust am Garteln bremst das keinesfalls. Im Gegenteil! "Die jetzige Gartenfläche ist die schönste, die wir je hatten“, sagen die GärtnerInnen.

Seit 2014 wurde auf der Fläche des künftigen Bildungscampus gegartelt, ermöglicht auf Initiative von Gebietsbetreuung Stadterneuerung, Bezirk und Dienststellen der Stadt Wien.

Ende 2018 musste der Nachbarschaftsgarten wegen des Baubeginns für den Aron-Menczer-Bildungscampus weichen. Es gelang uns, rechtzeitig einen neuen Standort auf dem ehemaligen TU-Gelände zu finden. Ab 2019 wurde dort weiter gegartelt.

Weitere Bauarbeiten, diesmal für die Otto-Preminger-Straße, machten im Sommer 2020 die nächste Übersiedlung notwendig. Mit Unterstützung durch uns, ARE und BIG wurde ein neuer Standort gefunden für Garten und GärtnerInnen gefunden.

Der Garten bleibt damit ein Treffpunkt in der Nachbarschaft - und ein Zwischennutzungsprojekt, das Freude macht und Nutzen bringt!

  • Nachbarschaftsgarten Zwischen(t)raum
  • Die Gartenhütte aus dem Nachbarschaftsgarten Eurogate wird an den neuen Standort übersiedelt.
  • Eine Pergola wird von 6 Personen getragen.
  • Nachbarschaftsgarten Aspanggründe
  • Nachbarschaftsgarten Aspanggründe
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