Liebhartstal - ein Ottakring Viertel stellt sich vor

© Bezirksmuseum Ottakring

Das Liebhartstal in Ottakring liegt in einem Talgraben zwischen den Ausläufern des Wilhelminenberges. Es ist jener Teil Ottakrings, der nicht ganz so urban ist, weniger dicht bebaut und gedrängt wie noch zwei Straßen weiter stadteinwärts. Heute befindet sich hier eine ruhige Wohngegend am Rande des Wienerwaldes.

Die Bezeichnung dürfte auf einen Weingartenbesitzer namens Liebhardt aus dem 14. Jahrhundert zurückgehen. Die Gegend ist nicht so bunt und laut wie am Brunnenmarkt und auch nicht so gleichförmig bebaut wie die Viertel aus der Gründerzeit.

Hier ist alles etwas anders. Ruhiger, grüner, weiter, offener, ländlicher und inhomogener. Gründerzeitliche Blockrandbebauung trifft auf auf Zeilenbauten der 60er und 70er Jahre, Kornhäuslvilla auf neuen Wohnbau, Friedhof auf Kleingartensiedlung, Sportplatz auf Vorstadtvillen, Sternwarte auf Schwimmbad, Wiener Lied auf Steinmetz, Gärtnerei auf Wiener Schnitzel, Fuchs auf Maus und alte auf neue Nachbarschaft. Kurzum - ein spannendes Viertel mit einer bunten Vielfalt und vielen Geschichten.

"Mir san verliabt in unser Liebhartstal und bleib'n dem Platzerl treu, auf jeden Fall. Es ist so heimlich und so wunderschön, weil große Bäume noch im Garten steh'n" - Wienerlied
(Text: Lea Warden) 

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Beliebtestes Eis und bester Käsekrainer

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Laut der Umfrage "Wie tickt Ottakring?" der SchülerInnen der NMS Koppstraße 2

  • ist Schokolade eindeutig das Lieblingseis der LiebhartstalerInnen. TIPP: Das beste Eis in der Gegend gibt es im Eissalon Mauß in der Thaliastraße 155.
     
  • und die besten Käsekrainer gibt es auf Empfehlung vieler BewohnerInnen im Singer Imbiss gleich neben dem Bockkeller, Gallitzinstraße 1 - dem einzigen denkmalgeschützen Imbissstand der Stadt.

Weiter kulinarische Tipps finden Sie in der Nachbarschaftszeitung LiebBlatt der GB* - kostenlos erhältlich im GB*-Stadtteilbüro.