Neues Landgut
Innerfavoriten bekommt ein neues Grätzel

Entwicklungsgebiet Neues Landgut
© Tomislav Josipovic

Mit dem Neuen Landgut wird unweit des Wiener Hauptbahnhofes ein weiteres Stadtquartier entwickelt. In zentrumsnaher Lage entsteht hier auf den Gründen der ÖBB ein vielfältiges Viertel.

Das rund 9 Hektar große Gebiet zwischen Landgutgasse, Laxenburger Straße und der ÖBB-Trassenführung wird Platz für etwa 1.500 Wohnungen, einen Bildungscampus sowie Büro- und Gewerbeflächen bieten.

Dabei wird großer Wert auf Wohnraum gelegt, der leistbar ist. Etwa 50 Prozent der Wohnungen werden von der Stadt Wien gefördert; auch ein Gemeindebau Neu soll im Gebiet errichtet werden.

Neuer Bildungscampus

Der Baubeginn für den Bildungscampus Innerfavoriten soll im April 2021 starten und im Herbst 2023 fertig gestellt werden.

Künftig werden hier 1.100 Kinder und Jugendliche unterrichtet und betreut. Neben einem Kindergarten, einer Ganztagsschule (Volksschule und NMS) werden auch berufsvorbereitende Klassen, Kreativ- und Therapieräume und eine Musikschule angeboten.

Urbanes Zentrum mit Blick auf historische Backsteinbauten

Gösserhalle
Die historische Gösserhalle bleibt und wird Platz für neue Nutzungen bieten. (© Tomislav Josipovic)

Eine besondere Qualität des Quartiers wird in seiner lebendigen Mitte liegen. Eine 10.000 m² große Erholungsfläche wird zum „grünen“ Zentrum des neuen Viertels. 

Die historischen Backsteinbauten Gösserhalle (1902) und die benachbarte Inventarhalle (ca. 1890) bleiben erhalten und werden als lokale Identitätsangebote für neue Nutzungen fit gemacht. 

In Richtung des Columbusplatz wird ein urbaner Platz das Neue Landgut mit der Umgebung verbinden. Attraktive Verbindungen durch den neuen Stadtteil sollden den Fuß- und Radverkehr begünstigen. Das geplante Straßennetz soll keinen Durchgangsverkehr ermöglichen.