Sechs Jahre Garage Grande
Menschen, die den Ort prägen

Was passiert, wenn eine leere Parkgarage zu einem offenen Raum für Nachbarschaft, Klima-Ideen und kreative Experimente wird? Seit 2020 zeigt unser Zwischennutzungsprojekt Garage Grande in Ottakring, wie lebendig Stadt werden kann, wenn Menschen miteinander anpacken und Ideen gemeinsam verwirklichen. 

Ein Gemeinschafts-Labor für klimafitte Ideen

8 Personen sitzen auf und neben einer Hollywoodschaukel in einer Garage
Hier entsteht Innovatives und Neues - gemeinsam! Im Bild: Team der BOKU-Bautage in der Garage Grande. (© Michi Gräf)

Die Garage Grande ist ein Labor und Experimentierraum für klimafitte und gemeinschaftliche Stadtentwicklung, das von vielen Menschen gemeinsam genutzt wird. Für Initiativen, Workshops, Veranstaltungen uvm. 

Bei Imker Danielsummt es in den Bienenstöcken– er erzählt, wie die Insekten selbst in dichter Stadt Nahrung finden können. 

Johannes öffnet jede Woche seine Radwerkstatt und macht Reparieren für alle zugänglich. 

Am Kunstdeck entdecken Besucher*innen gemeinsam mit Sophia junge Kunst, die sich mit unserer Gesellschaft und ihren Herausforderungen auseinandersetzt.


Daniel betreut rund 60.000 Bienen

Daniel imkert seit 2020 in der Garage Grande – und ist von Anfang an dabei. Er liebt es zu sehen, wie viel hier gewachsen ist: nicht nur in den Hochbeeten, sondern auch in den Begegnungen zwischen Menschen.


Johannes, von der Offenen Radwerkstatt

Johannes betreut die Offene Radwerkstatt und stellt allen die gern mehr über Fahrradreparatur dazu lernen wollen, sein Wissen zur Verfügung.

Sophia organisiert das Kunstdeck mit

Gemeinsam mit dem Künstler*innenkollektiv Highbrow Institute organisiert Sophia das Kunstdeck in der Garage Grande mit. 
Für sie ist die Garage Grande ein Ort, an dem man einfach etwas ausprobieren kann – ohne Perfektion, aber mit viel Mut und Gemeinschaft.


Ein Treffpunkt im Grätzl

Eine Gruppe sitzt um einem Tisch voll mit elektronischen Bauteilen und bastelt
Ein Treffpunkt in und für die Nachbarschaft! (© GB* / Irene Grabherr)

Die Garage Grande ist auch ein sozialer Treffpunkt im Grätzl und der Nachbarschaft. Hier sind Menschen gemeinsam aktiv! 

Wie z.B. Isa, die mit ihrem inklusiven Yoga zu Bewegung, Austausch und einem bewussten Miteinander einlädt. 

Für Rudivon Jugend am Werk ist die Garage ein Ort, an dem Integration sichtbar und selbstverständlich wird. Unterstützt wird er von Patrick, der als Praktikant über die letzten Jahre mitgeholfen und selbst neue Ideen eingebracht hat.


Rudi, Projektleiter von Jugend am Werk

Für Rudi Kammerer ist die Garage Grande ein Ort der Integration, der für alle offen ist. Er betreut die Voluntär*innen von Jugend am Werk, die hier ihr Praktikum machen. 

Isa bietet inklusives Yoga

Isa

Isa bietet seit 2022 inklusives Yoga in der Garage Grande an. Für sie bedeutet Yoga mehr als Bewegung: Es geht um Achtsamkeit, Gemeinschaft und einen Raum, in dem sich alle willkommen fühlen können. Welche Rolle die Garage Grande dabei für sie und ihr Leben im Grätzl spielt, erzählt sie in unserem Video.

Patrick, Volontär bei Jugend am Werk

Patrick unterstützt die Garage Grande seit 2023 als Praktikant von Jugend am Werk. Mit viel Engagement bringt er sich in den Alltag ein und ist ein wertvoller Teil der Gemeinschaft geworden.


Gemeinsam zeigen sie, was die Garage Grande ausmacht: Sie lebt durch Menschen, die Dinge tun, voneinander lernen und die Stadt Stück für Stück verändern. Jeder Bienenstock, jedes reparierte Fahrrad, jedes Yoga-Treffen und jeder Workshop ist ein wichtiger Beitrag für ein Grätzl, das klimafit, sozial und offen ist.

2026 geht es weiter: Die Garage Grande bleibt ein spannender Ort im Stadtteil, der wächst und sich durch die Ideen der Menschen ständig weiterentwickelt.


So sah die Garage Grande aus im Jahr 2020!

© GB* / Martine Claus

Die originale Inschrift der leerstehende Park-Garage, bevor sie die Künstlerin Natalie Deewan neu zusammen gesetzt hat.

Blick in einen leeren, grauen Raum der Garage mit gelben Raumteilerelement im Vordergrund.
© GB* / Martine Claus

Seit den 1070er Jahren parkten hier die Autos. In den letzten Jahren stand die Garage oft leer.

Blick in einen leeren, grauen Raum der Garage mit zwei Säulen im Vordergrund
© GB* / Martine Claus

Doch Leerstand wollte hier niemand. Seit 2020 können Menschen aus der Nachbarschaft und Kunst- und Kulturschaffende hier den Raum nutzen.