Gemeinsam für Floridsdorf
Sanierungsoffensive

Floridsdorf aus der Vogelperspektive
Floridsdorf aus der Vogelperspektive (© GB*)

Im Bezirkszentrum Floridsdorf wird gebaut und saniert. Auch hier ist die Blocksanierung wichtiger Baustein einer Gesamtstrategie, die in der 2014 gestarteten Initiative "Gemeinsam für Floridsdorf" festgelegt ist. Dabei geht es um weit mehr als bauliche Sanierungsmaßnahmen. Ziel ist es, dem Bezirkszentrum von Floridsdorf ein neues Image, eine neue Identität zu geben.

In den kommenden Jahren werden im Bezirkszentrum Floridsdorf bis zu 600 Wohnungen errichtet, ein Teil davon gefördert. HauseigentümerInnen werden mittels Blocksanierung motiviert, bestehende Wohnhäuser zu sanieren.

HauseigentümerInnen und BewohnerInnen bei einer Informationsveranstaltung zur Sanierungsoffensive Floridsdorf.
HauseigentümerInnen und BewohnerInnen informieren sich über die laufende Sanierungsoffensive Floridsdorf. (© GB*)
  • ExpertInnen des wohnfonds_wien beraten EigentümerInnen zu gefördertenSanierungen und Fördermöglichkeiten.
  • Die Gebietsbetreuung Stadterneuerung informiert zu Sanierungsmaßnahmen und zur Begrünung von Innenhöfen, Dächern und Fassaden.
  • MieterInnen werden von der GB* zu Mietzinsbildung während und nach der Sanierung informiert.
  • Lokale Wirtschaftstreibende und die Menschen vor Ort werden eingebunden, kostenlos beraten und fortlaufend zu aktuellen Entwicklungen informiert.

Nach einer vomwohnfonds_wien beauftragten Bestandsaufnahme aller Gebäude wurden Sanierungspotenziale aufgezeigt und den LiegenschaftseigentümerInnen präsentiert. Das Ziel: Die umfassende Verbesserung der Wohnqualität – z.B. durch bessere Belichtung der Wohnungen oder thermische Sanierung von Gebäudehüllen.

    Was bringt die Blocksanierung für Floridsdorf?

    Eingerüstetes Wohnhaus in Floridsdorf.
    Im Zentralraum Floridsdorf wird allerorts saniert. (© GB*)

    Nachhaltige Wohnstandards
    Neue Fenster und Wärmedämmung helfen den BewohnerInnen beim Sparen und schonen gleichzeitig die Umwelt. Lifteinbauten machen Wohnungen barrierefrei zugänglich. Balkone und Freiräume erhöhen den Wohnkomfort.

    Neuer Wohnraum
    Dachgeschoßausbauten schaffen neuen Wohnraum, der aufgrund steigender Nachfrage dringend benötigt wird. Besonders zielführend ist diese Maßnahme dort, wo bereits eine gute Infrastruktur vorhanden ist - wie etwa im Bezirkszentrum Floridsdorf.

    Leistbares Wohnen sichern
    Neue Wohnungen, die mit Förderungen der Stadt Wien errichtet werden, sind an Mietobergrenzen gebunden. „Frei finanzierte“ Wohnungen unterliegen den Mietpreisforderungen des Immobilienmarktes.

    Mehr lokales Business
    Neue BewohnerInnen bringen zusätzlichen Umsatz in die Geschäfte rund um den Spitz.

    Ein attraktives Wohnumfeld
    Im Rahmen der Blocksanierung wird auch der öffentliche Raum im Bezirkszentrum analysiert. Mit dem Ziel, diesen attraktiver für alle zu machen.

      Der öffentliche Raum ist für alle da

      Der Vitalitäts- und Fitnessparcours in der Bodenstedtgasse bietet 10 Fitnessstationen, die zu jeder Jahreszeit frei zugänglich verwendet werden können.
      Der Vitalitäts- und Fitnessparcours in der Bodenstedtgasse bietet 10 Fitnessstationen, die zu jeder Jahreszeit frei zugänglich verwendet werden können. (© GB*)

      Wird ein Wohngebiet aufgewertet, spielt auch der öffentliche Raum - mit seinen Straßen, Gassen und Plätzen - eine zentrale Rolle. Maßnahmen, die das zu Fuß gehen fördern und attraktiv machen, stärken den nachbarschaftlichen Charakter eines Bezirkszentrums. Das kommt dann auch den Geschäftsleuten vor Ort zugute.

      Öffentliche Treffpunkte mit Sitz- und Spielangeboten ermöglichen Begegnungen im Stadtteil. Besonders für Menschen, die weniger mobil sind braucht es z.B. genügend Möglichkeiten zum Ausrasten am Weg. Auch Kinder profitieren von qualitativ hochwertigen öffentlichen Räumen - indem sie früher selbstständig unterwegs sind und am öffentlichen Leben teilnehmen können.

        Gut unterwegs!
        Beispiele für Maßnahmen im Bezirkszentrum Floridsdorf

        • Am Franz-Jonas-Platz wurde die Beleuchtung verbessert und größere Müllbehälter aufgestellt. Ein FAIR-PLAY-Team ist vor Ort eingesetzt, um möglichen Konflikten vorzubeugen.
        • Der Paul-Hock-Park wurde neu gestaltet
        • und die Freifläche an der Bodenstedtgasse mit Bewegungsgeräten ausgestattet.