Um die Donaustadt besser
Festival und Festivalwerkstätten

Park mit Liegestühlen und Pavillion, mehrere Persone sitzend und stehend, sonnig, grün
Bei sommerlichen Temperaturen wurde der Stadtlauer Bahnhofspark bereits zum dritten Mal ein Ort der Begegnung, Nachhaltigkeit und Kreativität. (© GB*)

Am 19. Juni 2026 luden wir bereits zum dritten Mal in den Stadlauer Bahnhofspark zum Festival „Um die Donaustadt besser“ ein. Dabei stellten sich nachhaltige Betriebe, Vereine und Initiativen aus der Donaustadt vor und die Besucher*innen erwartete ein buntes Programm für Erwachsene und Kinder. Ein Nachmittag, der zeigte, wie vielfältig und nachhaltig der Bezirk ist.

Im 22. Bezirk gibt es schon viele Projekte, die Nachhaltigkeit erfolgreich leben. Beim jährlichen GB*Festival „Um die Donaustadt besser“ stellen wir Ihnen diese Held*innen und ihre Ideen vor. Besucher*innen lernen eine große Auswahl an ökologischen Projekten kennen – von innovativer Landwirtschaft, über Recycling‑Kunst, bis zu regionalen Köstlichkeiten. Das Besondere: Alle Initiativen kommen direkt aus der Donaustadt.

Eindrücke vom Festival 2026

  • Parksetting mit organgenen Schirmen und Pavillion, Bäume, zahlreiche Personen
  • Person weiblich gelesen, weiß, sitzt an Tisch und bastelt, Kind sitzt davor
  • ca. 20 ältere Personen tanzen unter einem Baum
  • Stand mit Informationen und grünem Gemüse, Personen im Gespräch
  • Pavillion mit Schrift "gute Nachbarschaft" im Park, Infomaterial und weitere Stände
  • Parkkulisse mit mehreren Personen, vier spielen mit Ball und Netz (Spikeball), Bäume, Schatten
  • zwei Kinder, weiblich gelesen und weiß, stehen vor Plakat "die Besucher*innen des Festivals" und zeichnen Gesichter
  • zahlreiche Fahrräder im Freien, eine Person steht unter Pavillion und schraubt an Fahrrad
  • Buffett-Tisch im Park vor Haus mit bunter Girlande
  • Person männlich gelesen mit Mikrofon und Sonneschirm, Schild "Nachbarschaftsquiz"
  • mehrere Stände im Park, ca. 15 Personen betrachten Stände
  • zwei Personen stehen unter Baum, eine Person spielt Querflöte, eine Person Gitarre. Sommerliche Stimmung

Gemeinsam planen - mit der Nachbarschaft feiern

ca. 6 Personen sitzen im Innenraum an Tisch und sprechen
Am Festival-Programm konnten heuer alle mitplanen! (© GB*)

Beim Festival „Um die Donaustadt besser“ gab es 2026 erstmals für interessierte Bewohner*innen, Vereine und Initiativen aus Stadlau und der Donaustadt die Gelegenheit, selbst an der Planung des Programms mitzuarbeiten. Dazu haben wir im Februar und März zwei Festival-Werkstätten veranstaltet. 

Dabei haben wir gemeinsam überlegt, welche Programmpunkte das Festival haben soll. Von Musik, Kinderprogramm, kreativen oder sportliche Angebote bis hin zu gemeinsamen Aktivitäten reichten die Vorschläge. Sehr viele davon wurden nun auch umgesetzt.

Gesucht waren auch Ideen zur Gestaltung des Stadlauer Bahnhofsparks. Im Mittelpunkt stand das gemeinsame kreative Planen. 

Das waren die Festivalwerkstätten!

24.2.26 im GB*Stadtteilbüro
Beim ersten Werkstatt-Termin haben wir den Aufbau der Festivalwerkstatt vorgestellt, gemeinsam Programmideen gesammelt und Tipps für Feste in der Nachbarschaft ausgetauscht.

24.3.2026 im Stadlauer Bahnhofspark
In der zweiten Werkstatt haben wir das Programm vor Ort gemeinsam weiterentwickelt und vervollständigt.


Rückblick auf drei Jahre Festival

Spiel, Spaß und Zukunftsvisionen für Kinder

Straße mit zwei Kindern, weiblich gelesen und Schwarz, machen Seifenblasen
Spielen, Basteln, Kinderschminken - für Kinder gibt es stets ein buntes Programm! (© GB*)

Die jüngsten Besucher*innen hatten viel Freude an der Spielemeile. Eine gesperrte Straße wurde dafür in einen bunten Abenteuerspielplatz verwandelt.

Am Basteltisch gab es Platz zum Malen, Stempeln und kreativ werden, und das Sprachcafé lud zum spielerischen kennenlernen von neuen Sprachen ein. An der Schminkstation konnten sie sich außerdem bunt bemalen lassen – so kam noch mehr Farbe ins Fest.

Interaktive Mitmach-Stationen und kreative Ideen

6 stehende Personen im Park unter Baum, Boxen mit Händen, Boxhandschuhe
Das Boxtraining mit Feminist Fighters Union war nur eines der vielen Aktiv-Angebote. (© GB*)

Viele Mitmach‑Stationen luden dazu ein, Neues auszuprobieren, mitzugestalten und dazuzulernen.
Aus recycelten Materialien wurde toller Schmuck hergestellt. 
Beim Pflanzentausch konnten Pflanzen gebracht und mitgenommen werden.
Ein kostenloser Fahrrad‑Check ergänzte das umweltfreundliche Angebot.

Auch Menschen, die gerne Sport machen, kamen auf ihre Kosten:
Die Feminist Fighters Union bot einen Einblick ins Boxen an und mit den Biberliners konnten Besucher*innen Line-Dance ausprobieren. Der Ruderclub Wien lud zum Ruder-Trockentraining ein. Aktiv wurde es auch beim Demokratie-Fitness-Training: gemeinsam wurde der Muskel “Neugier” trainiert. 
Im Sprachcafé gab es außerdem Raum für interkulturellen Austausch und ein Nachbarschaftsquiz lud zum rätseln ein. 
 

Musikalisches

Chor mit ca. 25 Personen, meist weiblich gelesen und weiß, steht im Park mit Notenbüchern. Rosen im Vordergrund
Auch für musikalische Unterhaltung ist stets gesorgt. (© GB*)

Auch musikalisch wurden die Festival‑Ausgaben stimmungsvoll begleitet. Beim ersten Festival sorgte die Band Die Pyjamas für musikalische Highlights.
Bei den letzten beiden Festivals trat der Erste Wiener Gemeindebauchor auf und begeisterte das Publikum mit einem Auftritt voller Herz. Am frühen Abend brachte 2025 die Kaisermühlen Electric Band mit ihren kräftigen Klängen eine fröhliche und ausgelassene Stimmung.
Bei der dritten Ausgabe des Festival gab es zudem musikalische Unterhaltung durch die International Music Academy (INTMA) und Richie und Christiane.

Kulinarische Highlights

Tisch mit Kuchen im Freien, Personen stehend
Für eine kulinarische Verpflegung ist gesorgt! (© GB*)

Auch kulinarisch stand die Donaustadt im Mittelpunkt: Regionale Köstlichkeiten kamen von der Bäckerei Ströck, der Konditorei Nöbauer und der Gärtnerei Ganger. Ab 17 Uhr wurde klassisches Erdäpfelgulasch vom Vorstadtbeisl Selitsch serviert.