So is(s)t das Nordbahnviertel
Rezepte aus der Nachbarschaft

© GB* / Irene Grabherr

"So is(s)t" das Nordbahnviertel" ist der Titel eines besonderen Kochbuchs, das nun druckfrisch vorliegt. Die Projektidee stammt von einer Bewohnerin aus dem Stadtteil, die kreativen Rezepte von vielen Menschen, die hier leben und wohnen. Ein Kochbuch aus dem Nordbahnviertel, fürs Nordbahnviertel - einfach zum Nachkochen!

Von der Siebenbürgischen Krautsuppe über Linsenköfte bis zu Kärntner Schlipfkrapfen - das Kochbuch "So is(s)t das Nordbahnviertel" sammelt 31 schmackhafte Rezepte von BewohnerInnen der Nordbahnviertels und verführt zum Nachkochen. Fotografien von Sandrina Rausch untermalen die kulinarische Vielfalt und setzen den ganz speziellen Charakter des neuen Stadtteils künstlerisch in Szene.

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 ist eine Verteilung derzeit noch nicht möglich. Wir präsentieren das Kochbuch bei einem der nächsten Nordbahnvierteltreffs und Sie können sich dann ein Exemplar kostenfrei und solange der Vorrat reicht mit nachhause nehmen oder im GB*Stadtteilbüro am Max-Winter-Platz abholen.

Bis es soweit ist, veröffentlichen wir hier jede Woche eines der Rezepte für Sie zum Nachkochen!

Rezept #13: KÄRNTNERNUDEL -"SCHLIPFKRÅPFEN"

ZUTATEN
2kg Kartoffeln
2 Zwiebel
1kg Mehl
1 Ei
Olivenöl, verschiedene Kräuter, Salz und Pfeffer

ZUBEREITUNG
Für den Nudelteig Mehl, Ei, etwas lauwarmes Wasser, Salz und Olivenöl verkneten und ca. 30 Min. rasten lassen. Währenddessen die gekochten Kartoffeln warm schälen und pressen, Zwiebel klein würfeln und in Butter anrösten. Alles zusammen mit gehackten Kräutern (Kerbel, Petersil, Schnittlauch, manche mögen auch Minze) vermengen und ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nudelteig ca. 2 mm dick ausrollen und aus der Masse runde Formen (ca. 8 cm Durchmesser) ausstechen (mit einem Wasserglas oder Keksausstecher). Die Füllung (mit einem gut gefüllten Löffel) auf die ausgestochene Teigform legen und den Teig zusammenklappen. Die aufeinanderlappenden Ränder gut zusammendrücken und darauf achten, dass keine Löcher im Teig entstehen (sie brechen sonst beim Kochen später auf). Mit dem Rand des Daumens wird der festgedrückte Teigrand nacheinander eingeschlagen um ein gleichmäßiges Muster zu kreieren – die Verzierkunst nennt man in Kärnten „krendln“ (es gibt viele Youtube Anleitungen dazu). Die gefüllten Nudeln mit etwas Abstand zueinander auflegen und mit einem Geschirrtuch zudecken. Wenn der Teig und die Füllung fertig verarbeitet sind, Salzwasser aufkochen und Nudeln je nach Topfgröße nacheinander für ca. 10-12 Min. sieden. Nicht aufeinander legen oder zu stark kochen, damit der Teig nicht aufbricht. Schwimmen die Nudeln an der Oberfläche, sind sie servierbereit. Mit geschmolzener Butter übergießen und mit klein gehacktem Schnittlauch anrichten.

Rezept von Heidi
„Wer heiraten will, muss Kärntnernudeln kochen und krendeln können – das hat die Oma immer gesagt. Es eignet sich super für gemeinsame Kochabende mit Freunden!“

Ein Souvenir aus dem Nordbahnviertel

Was ist typisch für das Nordbahnviertel? Und wie würde ein originelles Mitbringsel aussehen? Ein Souvenir, das man gerne als Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen würde!? Das haben wir - das Team der GB* - die Bewoh­nerInnen vor zwei Jahren im Rahmen eines Souvenir-Wettbewerbs für das Nord­bahnviertel gefragt.

Viele fantasievolle Ideen wurden eingereicht. Die Jury - zusammengesetzt aus Gebietsbetreuung Stadterneuerung, Grätzelbeirat, Bezirksvorstehung und Happy Lab - prämierte mehrere Ideen, so auch jene des Kochbuchs für das Nordbahnviertel.

 

© GB*

Sandra Portschy schaffte es damit auf den 2. Platz. Die Nordbahnviertlerin kocht gerne und mag besonders den Dorfcharakter des neuen Stadtteils.

„Ich schlage ein Kochbuch mit Lieblingsrezepten von BewohnerInnen des Nordbahnviertels vor. Eine bunte Durschmischung soll die Vielfalt der Menschen und Kulturen in unserem Grätzl aufzeigen.“

Gemeinsam mit Sandra Portschy starteten wir einen Aufruf, dem zahlreiche BewohnerInnen des Nordbahnviertels nachkamen und uns ihre Lieblings­rezepte verrieten.

Aus den vielen Zusendungen wurden das vorliegende Buch gestaltet. Bewohnerin und Fotografin Sandrina Rausch hat das Nordbahnviertel fotografisch portraitiert. Ihre Fotos ergänzen die Rezepte im Buch und zeigen den Charakter des spannenden, wachsenden Stadtteils.

  • Blick auf ein modernes Wohngebäude, weiß mit schwarz umrandeten Fenstern, davor ein Spielplatz mit einem rot-orangen Boden
  • Grünes Schilf
  • Alter Wasserturm aus rot-brauenen Ziegeln, daneben ein Baum

Wir bedanken und bei allen BewohnerInnen des Nordbahnviertels, die ihre Rezepte mit uns geteilt haben und wünschen viel Spaß beim Nach­kochen. Guten Appetit!


Stadtteil mit Urlaubsfeeling

Das Nordbahnviertel im 2. Bezirk wächst und entwickelt sich stetig weiter. Es ist besonders lebenswert, denn es bietet eine vielfältige Infrastruktur, Gastronomie mit gemütlichen Schanigärten, zahlreiche Dienstleistungen und einen Bildungscampus.

Für Aktivitäten im Freien gibt es viele Möglichkeiten: Spielen und erholen im Rudolf-Bednar-Park, garteln im Hochbeet oder imNachbarschaftsgarten, eine Baumscheibe begrünen oder Wechselkröten und Zauneidechsen in der "Freien Mitte" beobachten.