Hallo Nachbar*in #24
Grätzlzeitschrift für Mariahilf
„Hallo Nachbar*in“ ist die Grätzlzeitung für den Bezirk Mariahilf. Sie informiert Nachbar*innen über aktuelle Themen wie Energie, Nachbarschaftsprojekte, Mobilität, Kultur und lokales Engagement. In jeder Ausgabe werden praxisnahe Themen aufgegriffen. Die Zeitung richtet sich direkt an die Bewohner*innen des Grätzls: Sie dient als Plattform zum Austausch, zur Beteiligung und zur Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinanders.
Werfen Sie einen Blick in Ausgabe #24:
Menschen werden älter – auch in Mariahilf. Fast jede sechste Person im Bezirk ist mittlerweile über 65 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt bei 42 Jahren und steigt weiter. Wienweit sind schon heute rund 450.000 Menschen über 60 – mehr als ein Fünftel der Bevölkerung, Tendenz steigend. Damit stellt sich eine Frage, die die ganze Stadt betrifft, aber in Mariahilf ganz konkret behandelt wird: Wie bleibt man aktiv, wenn man älter wird?
Wenn der Ruhestand zum Aufbruch wird
Die aktuelle Ausgabe von “Hallo Nachbar*in” zeigt, was der Bezirk und seine Bewohner*innen dafür tun – von Menschen, die sich und ihr Zuhause für andere öffnen, über gemeinsame Bewegung mitten im Grätzl, bis zu neuen Formen der Mitbestimmung.

Sich zeigen, mitmachen, dazugehören
Was bedeutet es eigentlich, aktiv zu bleiben, wenn der Berufsalltag vorbei ist? Für die einen beginnt dann die Zeit für neue Hobbys und Begegnungen, für andere wird es wichtiger, den Alltag selbstbestimmt zu gestalten, Menschen zu treffen oder gehört zu werden. Aktivität hat viele Gesichter – und manchmal beginnt sie ganz unspektakulär mit einer offenen Wohnungstür.

Drei Wege, aktiv zu bleiben
In Mariahilf erzählen drei Orte drei unterschiedliche Geschichten darüber, was im Alter möglich ist: Gertrud Hahnkamper öffnet ihre Werkstatt für Begegnungen, Thomas Safranek bringt Menschen im Naschpark gemeinsam in Bewegung, und beim ersten Senior*innen-Parlament will Felix Rosenstatter ältere Menschen dabei unterstützen, ihre Anliegen direkt einzubringen. Was diese drei Geschichten verbindet? Es geht um weit mehr als Bewegung. Es geht um Neugier, Gemeinschaft, Selbstwirksamkeit – und um die Frage, welchen Raum eine Stadt ihren älteren Bewohner*innen gibt, um sich einzubringen und sichtbar zu bleiben.
