Ideen für den Ruepppark
GB*-Parkgespräche


Der Park in der Rueppgasse wird neu gestaltet und Sie reden mit! Denn das Ziel ist, den Park und sein Angebot nach den Bedürfnissen jener auszurichten, die ihn nutzen und in der Nachbarschaft wohnen. Dazu führte unser GB*-Team im Mai Parkgespräche und sammelte Wünsche, Ideen und Gestaltungsvorschläge.

Der Ruepppark ist ein „Beserlpark“ mit einem schmalen Grünstreifen, einigen Bankerln, einem Spielplatz und einem Ballspielkäfig. Die Freifläche wird nun nach den Bedürfnissen von Parknutzer*innen und Anrainer*innen umgestaltet.

Gespräche im Park

An drei Tagen im Mai führten wir Gespräche mit den Parknutzer*innen. (© GB*)

Wir haben die Bewohner*innen vor Ort, Institutionen, Vereine und Schulen der Umgebung befragt, um herauszufinden, was der neue Park bieten soll. So stellen wir sicher, dass bei der nachfolgenden Planung die Bedürfnisse vieler unterschiedlicher Gruppen berücksichtigt werden und miteinfließen können.

Trotz teilweise regnerischem Wetter konnten wir 65 spannende Gespräche mit Parknutzer*innen, viele davon Kinder und Jugendliche, führen. Die gesammelten Ergebnisse stellten wir am 18. Juni im Park vor und nahmen nochmals Feedback dazu entgegen.

Wir wollten wissen,

  • was die Parkbesucher*innen am Park schätzen und was gefällt.
  • welche Möblierungen und Spielgeräte erhalten oder verbessert werden sollen.
  • welche neuen Ideen und Wünsche es für die Neugestaltung gibt.

Die Ergebnisse auf einen Blick!

Das Gummiwackelband ist ein absolutes Highlight im Park. (© GB*)
  • Das Gummiwackelband ist mit Abstand das beliebteste Spielgerät im Park.
  • Die Bäume werden als wichtige Schattenspender sehr geschätzt.
  • Die Schaukeln sind besonders bei den Mädchen sehr beliebt.
  • Der Trinkbrunnen und die Sitzbänke werden gerne genutzt.
  • Die Einzäunung des Parkes wird vor allem von Kindergärten und dem Jugendzentrum als besonders wichtig erachtet.

Beim Ballkäfig gehen die Meinungen auseinander: Er ist bei Jugendlichen sehr beliebt, Anrainer*innen hingegen stört der Lärm. Neben dem Wunsch nach seiner Entfernung gab es auch einige Verbesserungsvorschläge (anderer Bodenbelag, besserer Schallschutz, Nachtsperre einhalten etc.)

Gewünscht wird die Erneuerung der Sitzgelegenheiten, ebenso wie das Aufstellen von zusätzlichen Tischen. Besonders Schulen, Kindergärten und Jugendzentren möchten, dass der Ballkäfig und die Schaukeln erhalten bleiben. Die Entfernung der Sandkiste wurde öfters genannt als ihre Erhaltung.

Neue Ideen und Vorschläge:

  • Die Errichtung einer Rutsche ist der am öftesten genannte Wunsch der Kinder.
  • Die Anbringung eines Basketballkorbes im Ballkäfig wurde am meisten von Institutionen, wie dem Jugendzentrum gewünscht.
  • Mehr Kleinkinderspielgeräte und Wippen teilen sich den dritten Platz der am häufigsten genannten Verbesserungsvorschläge.
  • Ein Wasserspiel oder einen Brunnen könnten sich auch einige vorstellen.
  • Zusätzliche Tische und besonders von den Institutionen gewünschte überdachte Sitzmöglichkeiten (Pavillons) sind die am häufigsten genannten Vorschläge zum Thema Aufenthalt.
  • Mehr Begrünung und die Erneuerung der Wiesenflächen sind Wünsche von Nutzer*innen ebenso wie Institutionen.
  • Weitere Verbesserungsvorschläge waren die Entfernung der Zäune im Park, WLAN und Handyladeboxen.
  • Institutionen wünschen sich ein WC, Belichtung und eine hellere Gestaltung.

Alle genannten Vorschläge wurden von der BV Leopoldstadt und den Wiener Stadtgärten auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. 14 der neuen Vorschläge kamen in die engere Auswahl, die im Juni vor Ort präsentiert wurden. Dabei konnten Parknutzer*innen bis zu drei Punkte vergeben und auf diese Weise abstimmen, welche Vorschläge ihnen am besten gefallen. Die meisten Stimmen bekamen:

  • WLAN
  • Wasserspiel
  • Sportgeräte
  • Rutsche

Wie geht es weiter?

Die als Bericht verpackten Beteiligungsergebnisse haben wir an die Wiener Stadtgärten (MA42) weitergegeben. Die Ergebnisse fließen in die Neuplanung des Parks ein. Im Herbst soll die Planung  abgeschlossen sein und öffentlich vorgestellt werden.


Freiflächen im Volkert- und Alliiertenviertel

Lange Zeit war der 1.200 m² große Rueppark die einzige Freifläche im dicht verbauten Volkert- und Alliiertenviertel. Doch in den vergangenen Jahren hat sich im Stadtteil einiges getan. 

In der nahen Umgebung wurden zwei neue Parkanlagen geschaffen: der Else-Feldmann-Park - mit speziellem Angebot für ältere Personen und Kleinkinder - und der Franziska-Löw-Park, mit vielen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für größere Kinder und Jugendliche sowie mit einer Hundezone.