Umbau in drei Etappen
Neulerchenfelder Straße

Blick entlang der Neulerchenfelder Straße stadteinwärts
© GB*

Die Neulerchenfelder Straße bekommt in den nächsten Jahren ein neues Gesicht. Die Neugestaltung erfolgt im Dialog mit den AnrainerInnen.

Autos und Straßenbahn dominieren die Ottakringer Geschäftsstraße, die den Gürtel mit dem Johann-Nepomuk-Berger-Platz verbindet. Die recht enge Straße lässt wenig Platz für FußgängerInnen, es gibt kaum Aufenthaltsorte oder Grünraum. Das soll sich mit der geplanten Neugestaltung in drei Etappen ändern. Ziele: Die Aufenthaltsqualität insgesamt zu verbessern und die Straße auf Wunsch der AnrainerInnen stärker zu begrünen. 

Das Beteiligungsverfahren "Dialog NLFneu" wird von der Gebietsbetreuung Stadterneuerung koordiniert und moderiert. 

AnrainerInnen diskutieren mit politischen VertreterInnen und ExpertInnen


Vor zwei Jahren startete der Dialog mit der Bildung eines AnrainerInnenbeirats. Dieser diskutierte in gemeinsamen Workshops mit der Gebietsbetreuung Stadterneuerung, VertreterInnen des Bezirks, Dienststellen der Stadt Wien (MA 46, MA 28, MA 19, MA 22) und den Wiener Linien über die Themen Verkehr, Gestaltung und grüne Infrastruktur.

Die Workshop-Ergebnisse wurden anschließend in Großveranstaltungen mit zahlreichen AnrainerInnen und Interessierten diskutiert. Parallel dazu organisierte die Gebietsbetreuung Stadterneuerung regelmäßige AnrainerInnen-Treffen sowie Workshops mit ExpertInnen zu Themen wie Fassadenbegrünung und Erinnerungskultur.

Menschen sitzen um einen Tisch und diskutieren
Im Dialog mit Fachleuten und politischen VertreterInnen diskutieren BewohnerInnen, wie die Neulerchenfelder Straße neu gestaltet werden soll. (© GB*)
Menschen sitzen um einen Tisch und diskutieren
In Workshops erarbeiten AnrainerInnen zusammen mit ExpertInnen Ideen und Vorschläge. Die GB* begleitet und moderiert den Beteiligungsprozess. (© GB*)

Wie geht es weiter?


Geplant ist, dass alle miteinander erarbeiteten Gestaltungsmaßnahmen bis 2020 umgesetzt sind.

  • Im Sommer 2018 startet die Neugestaltung im mittleren Abschnitt zwischen Kirchstetterngasse und Deinhardsteingasse. Der Gehsteig wird an mehreren Stellen erweitert und damit Platz für Mikrofreiräume, die die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessern: Insgesamt werden hier 11 neue Bäume gepflanzt und 30 Sitzgelegenheiten aufgestellt.
     
  • Die Straßenbahn-Haltestelle Haberlgasse bekommt ein Wartehäuschen mit zusätzlichen Sitzgelegenheiten und wird ein kleines Stück in Richtung stadtauswärts versetzt.
     
  • Auf beiden Straßenseiten werden viele neue Fahrradbügel platziert.
     
  • 2019 wird der Dreiecksplatz neugestaltet. Im Juni und Juli führen wir AnrainerInnen-Gespräche vor Ort. Diese dienen als Basis für den Gestaltungsentwurf, der bis Ende 2018 erarbeitet werden soll.
     
  • 2020 wird der Abschnitt zwischen Gürtel und Kirchstetterngasse neugestaltet, ein Entwurf liegt derzeit noch nicht vor.

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