Neues Miteinander in der Kalvarienberggasse
Befragung zur Verkehrsberuhigung

Die Kalvarienberggasse soll nachhaltig attraktiver gestaltet werden. Mit dem Ziel, die Aufenthaltsqualität und die Verkehrssituation für alle - NutzerInnen und Geschäftsleute - spürbar zu verbessern. Dazu führte die Bezirksvorstehung im Juni eine Befragung durch, die von unseren GB*-ExpertInnen begleitet wurde.

Neues Miteinander

Verkehrsschild "Begegnungszone", dahinter die Kalvarienberggasse
© GB* / Grabherr

Die Kalvarienberggasse mit ihren vielen Einkaufsmöglichkeiten führt in nord-südlicher Richtung durch den 17. Bezirk und bildet eine wichtige Verbindung zwischen dem 16. und 18. Bezirk. Mitten im „Herzen” von Hernals - zwischen Hernalser Hauptstraße und Antonigasse - befindet sich der am stärksten frequentierte Abschnitt der Kalvarienberggasse

Dieser Bereich wurde bis Ende Mai im Zuge der Covid-19 Maßnahmen als temporäre Begegnungszone genutzt. Im Hinblick auf eine mögliche Verkehrsberuhigung wurden im Rahmen der Befragung die Wünsche und Anregungen der AnrainerInnen für die zukünftige Gestaltung erhoben. Langfristig soll die Aufenthaltsqualität verbessert werden, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort.

Von 2. bis 26. Juni 2020 hatten AnrainerIn und Geschäftstreibende die Möglichkeit, per Fragebogen ihre Meinung zu einer möglichen Verkehrsberuhigung einzubringen.

Begegnungszone zum Ausprobieren

Um den Abstand von einem Meter auch im dicht bebauten Gebiet wahren zu können und so das Ansteckungsrisiko für Covid-19 zu minimieren, öffnete die Stadt Wien im Mai 2020 mehrere Straßenzüge für FußgängerInnen. Einer davon war die Kalvarienberggasse zwischen Elterleinplatz und Antonigasse. Im Hinblick auf die künftige U5-Station wird eine Umgestaltung und Verkehrsberuhigung angedacht. Dazu erhoben die Bezirksvorstehung und das GB*-Team die Erfahrungen der AnrainerInnen mit der temporären Begegnungszone sowie deren Anregungen und Wünsche für die zukünftige Gestaltung. Langfristig sollen Aufenthaltsqualität und Verkehrssituation verbessert und auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort abgestimmt werden.

Wie geht es weiter?

Straße, Gastgarten, Radfahrerin, links und rechts parken Austos
© GB* / Grabherr

Derzeit werden die eingebrachten Fragebögen von uns ausgewertet und die Ergebnisse anschließend an die Bezirksvorstehung übergeben.

Diese dienen der Bezirksvorstehung und den Fachdienststellen als Grundlage, um bei der weiteren Planung einer Umgestaltung der Kalvarienberggasse möglichst viele Anliegen der AnrainerInnen miteinzubeziehen.