News aus dem Stadtteil

Gefiltert nach Monat „Oktober 2021“

Die Vertreter*innen des Grätzlbeirats Innerfavoriten
© GB*
27.10.2021 /
  • Selber mitreden
  • 10. Bezirk

Grätzlbeirat Innerfavoriten
Jetzt gehts los!

Am 19. Oktober trafen sich die Mitglieder des neu gegründeten Grätzlbeirats zu ihrer ersten Sitzung. Aufgabe des Grätzlbeirats ist es, über Projekte zu entscheiden, die mit der Grätzlmarie gefördert werden sollen.

mehr Informationen:
Grätzlmarie von WieNeu+

Auf der Agenda des ersten Treffens: Sich gegenzeitig kennenlernen und die Rahmenbedingungen für die künftige Zusammenarbeit festlegen. 
Dabei wurden auch wichtige Kriterien und Begriffe geklärt: Was heißt „klimafit“? Was bedeutet „zukunftsfit“? Was ist unter „Stimme für das Grätzl“ zu verstehen? Nach einem spannenden Austausch klang der Abend in gemütlicher Runde aus.

Aktuell setzt sich der Grätzlbeirat aus zehn Personen zusammen, die repräsentativ für die Bewohner*innen des Viertels, diverse Gruppen wie Jugendliche oder Senior*innen und Einrichtungen oder Institutionen wie Kunst- und Kulturschaffende und Bezirkspolitik im Grätzl sind und diese vertreten. Gerne nehmen wir noch weitere Mitglieder auf.

Sie sind interessiert? Melden Sie sich unter wieneuplus@gbstern.at.

Die Grätzlmarie ist eine Förderung der Stadt Wien im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms WieNeu+.

Visualisierung Gürtelbogen Village im Dritten
© ZOOMVP/ARTEC
18.10.2021 /
  • Gut wohnen
  • 3. Bezirk

Fit für die Zukunft – ein nachhaltiges Energiekonzept für das Village im Dritten

Auf den ehemaligen Aspanggründen entstehen rund 1900 Wohnungen, Gewerbeflächen, Nahversorgungs-, Kinderbetreuungs-, und Bildungseinrichtungen – und diese sollen nachhaltig mit Energie versorgt werden.

Die ARE Austrian Real Estate entwickelt in Kooperation mit Wien Energie ein umweltfreundliches Energiekonzept für den neuen Stadtteil. Im Fokus steht die Nutzung von lokal vorhandenen, erneuerbaren und klimafreundlichen Ressourcen. So viel Energie wie möglich soll direkt vor Ort im Village im Dritten produziert und auch dort genutzt werden.

In Zukunft sollen rund 500 Tiefensonden die Gebäude mit Erdwärme versorgen und gleichzeitig als Speicher für Abwärme dienen. Zusätzlich bieten sie die Möglichkeit, die Wohnungen zu klimatisieren. Ein weiterer Baustein des nachhaltigen Energiekonzepts sind Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen. Nach ersten Berechnungen können rund 80 Prozent der benötigten Heizwärme direkt auf den Aspanggründen erzeugt werden. Der Rest wird aus Fernwärme gespeist.

Dass die vor Ort produzierte Energie optimal genutzt und verteilt wird, stellt das Start-Up Ampeers Energy mit seiner Software zur Anlagenbetriebsführung und Abrechnung sicher. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern bedeutet auch eine Kostenersparnis für die Verbraucher*innen.

Sie haben noch Fragen zur Entwicklung auf den Aspanggründen? Informieren Sie sich auf unserer Website oder kontaktieren Sie uns per Mail oder telefonisch (+43) 0676/8118 50 624

 

CAPE 10
© GB*
1.10.2021 /
  • Gut wohnen
  • 10. Bezirk

Neue Primärversorgungseinheit fürs Sonnwendviertel im CAPE10

Seit 1. Oktober hat die neue Primärversorgungseinheit Sonnwendviertel geöffnet. Das Angebot geht sowohl in Bezug auf die Öffnungszeiten als auch die Behandlungsmöglichkeiten weit über eine gewohnte hausärztliche Praxis hinaus.

mehr Informationen:
Alltag im Sonnwendviertel

Primärversorgungseinheiten sind eine umfassende Erstanlaufstelle und bieten Betreuung für gesundheitliche Anliegen. In der Primärversorgungseinheit Sonnwendviertel  kümmern sich eine Hausärztin und zwei Hausärzte, gemeinsam mit fünf Ordinationsassistent*innen, zwei diplomierten Pflegekräften und weitere Kollegen und Kolleginnen aus den Bereichen Sozialarbeit, Diätologie und Psychologie um die gesundheitlichen Anliegen der Bewohner*innen im und rund ums Sonnwendviertel.

Durch das breit aufgestellte Team können die Patient*innen nicht nur medizinisch behandelt werden sondern auch das soziale Angebote nutzen. Besonderer Fokus liegt darauf, allen Menschen unabhängig von sozialen und gesellschaftlichen Aspekten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Es gibt daher auch Verträge mit allen österreichischen Krankenkassen.

Die Primärversorgungseinheit Sonnwendviertel passt hier ausgezeichnet zum Angebot des Hauses CAPE 10, wo bereits zahlreiche soziale Einrichtungen untergebracht sind:

  • Die Sozial- und Gesundheitspraxis DOCK  der Vinzenz Gruppe und des Neunerhaus richtet sich speziell an nichtversicherte, sowie obdach- und wohnungslose Menschen.
  • Das Projekt Max & Lara  unterstützt Kinder in armutsbetroffenen Familien.
  • Max & Lara wurde von der Initiative NEIN ZU KRANK UND ARM  initiiert, die ebenfalls in dem Gebäude ansässig ist.
  • Obdach Ester - Tageszentrum  für wohnungslose Frauen.
  • Eine kinderärztliche Gruppenpraxis.
  • Das Future Health Lab Vienna forscht an innovativen medizinischen Lösungen.

Durch die nun neu eröffnete Primärversorgungseinheit wird das Projekt CAPE10 als Zentrum der sozialen Innovation vervollständigt.

Sie sind auf der Suche nach weiteren Tipps für den Alltag im Sonnwendviertel? Holen Sie sich hier den Schlauen Guide für unsere Nachbarschaft!