WIR GEHEN
Infotermin Körper- und (Stadt)Raumwahrnehmung

© Antoine Effroy
4.6.2024 /
  • Gut wohnen
  • Stadtnatur erleben
  • alle Bezirke

WIR GEHEN
Infotermin Körper- und (Stadt)Raumwahrnehmung

Der Choreograph Antoine Effroy lädt zu einem Info-Termin ins GB*Stadtteilbüro. Der Künstler veranstaltet kostenlose Workshops in Floridsdorf für alle, die sich für „das Gehen“, die Stadt und Raumwahrnehmung interessieren. Machen Sie mit!

Wo:
GB*Stadtteilbüro Brünner Straße 34-28/8/R10, 1210 Wien
Wann:
25.6., 18.30 Uhr

Der Choreograph Antoine Effroy behandelt bei seinen Workshops die Themen „Körper, Stadt und Verantwortung“ und will dabei die Teilnehmer*innen für „das Gehen“ begeistern.

Die Teilnahme beim Info-Termin und den Workshops ist kostenlos. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Informationen und Anmeldungen bitte per E-Mail:
wirgehen@posteo.at

Info-Termin:
25.6.2024 | 18.30 Uhr
GB*Stadtteilbüro, Brünner Straße 34-38/8/R10, 1210 Wien

Workshops:
10., 17., 24., 31.7.2024 | 17-19 Uhr
im ​​​​​​Verein Arbeitsplatz, Siegfriedgasse 23, 1210 Wien


Das Gehen auf zwei Füßen ist die Art der Fortbewegung, die dem Menschen eigen ist. Es ist eine Art und Weise, wie wir uns von einem Ort zum anderen bewegen, auf Dinge und Menschen zugehen – es ist eine Möglichkeit in der Welt zu sein. Wie wir in der Welt sind, hängt auch davon ab, wie wir den Raum betreten, besetzen oder durchqueren. Das Gehen kann das einfachste Mittel sein, uns mit unserer Umgebung zu verbinden. Im Angesicht von übergroßen, globalen Krisen ist ein Sorge tragendes, relationales Gehen eine kleine, konkrete und lokale Geste der Verantwortung. Wie E. Levinas sagt: „Verantwortung ist Empfänglichkeit“. Gehen erzeugt ein Bewusstsein für den eigenen Körper und für den Raum, in dem er sich bewegt. Mein Ziel ist es, eine künstlerische Praxis zu entwickeln, um die Beziehung zwischen Mensch und seinem (städtischen) Lebensraum zu öffnen. Es handelt sich weder um einen Stadt-Spaziergang, noch um eine thematische Stadtführung oder um eine Sportart, sondern um das Gehen als eine „Offenbarung der Beziehungen des Fußgängers zu sich selbst, zu anderen sowie zu seiner Umgebung.“
Antoine Effroy – antoineeffroy.com