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Nachbarschaft fördern

GB*-Stadtteilmanagement

Wien wächst. Nicht nur an den Rändern, sondern auch mitten in der Stadt. Ehemalige Industrie- und Bahnflächen werden zu neuen Stadtteilen, gewohnte Nachbarschaften verändern sich. Wie wachsen Alt und Neu zusammen? Die GB*-Stadtteilmanagements in Neubaugebieten begleiten einen spannenden Prozess.

Wien ist seit 2001 um 200.000 EinwohnerInnen gewachsen und die gegenwärtige Dynamik stellt neue Herausforderungen an das gründerzeitliche Stadtgebiet: Seit den 1990er-Jahren werden ehemalige innerstädtische Industrieflächen sukzessive für die Stadtentwicklung verfügbar.

Den Flächen der für den Bahnbetrieb nicht mehr benötigten Frachtenbahnhöfe kommt dabei nicht nur aufgrund ihrer Größenordnung besondere Bedeutung zu, handelt es sich dabei doch um ökonomisch wie stadtstrukturell hochwertigstes Land, das über direkten Anschluss an die bestehende Stadt verfügt.

Die zur Zeit prominentesten Gebiete sind der einstige

FILM AB!
Im Rahmen des 40-Jahre-Jubiläums der Gebietsbetreuungen Stadterneuerung, das Ende 2014 begangen wurde, sind drei Kurzfilme entstanden, die diese drei Neubaugebiete und ihre BewohnerInnen porträtieren. Sehen Sie selbst!

Neues entsteht

Aus städtebaulichen Barrieren werden Verbindungselemente, aus bislang für die Allgemeinheit nicht nutzbaren Flächen neue urbane Zentren und Orte der Begegnung – auch für die BewohnerInnen der bestehenden Grätzel.

Gleichzeitig geht vielerorts die Beschaulichkeit (und Preisgünstigkeit) der Randlage verloren, der Immobilienmarkt reagiert, Mieten am privaten Markt steigen, „vergessene“ Stadtteile rücken in den Fokus. Nicht zuletzt kann der Zuzug von vielen neuen StadtnutzerInnen innerhalb kurzer Zeit verunsichernd wirken.

GB*-Stadtteilmanagement

Um den Herausforderungen dieser Entwicklung vor allem auch aus Sicht der angrenzenden, oft bislang eher benachteiligten Stadtviertel adäquat begegnen zu können und ein integratives Zusammenwachsen von „Alt“ und „Neu“ in baulicher, funktionaler und sozialer Hinsicht zu fördern, wurden die Gebietsbetreuungen 2012 mit dem Instrument „Stadtteilmanagement in Neubaugebieten“ beauftragt. Wie in der „klassischen“ GB*-Arbeit steht auch beim Stadtteilmanagement die Einbindung der lokalen Bevölkerung im Vordergrund.

Die Stadtteilmanagements regen zur aktiven Teilnahme am Prozess an, nehmen Anregungen aus der Bevölkerung auf und stellen sie zur Diskussion.

Das bedeutet zunächst einmal Information über die anstehende Entwicklung: Wie und wie lange wird die Baustelle das alltägliche Leben beeinträchtigen? Welche Projekte sind genau geplant? Welchen Nutzen werde ich davon haben? Welche neuen Verkehrsverbindungen wird es geben? Gibt es im neuen Park eine Hundezone? Entsteht ein neue Schule? Welcher Nahversorger kommt wohin?

Vom „Großen“ bis ins „Kleine“ hat die vorhandene wie auch die zukünftige Bevölkerung nicht nur ein Bedürfnis, sondern auch ein Recht, über die sie betreffenden Veränderungen umfassend informiert zu werden.

Ein wesentlicher Aspekt ist die Präsenz vor Ort: So verfügt das Stadtteilmanagement Sonnwendviertel seit Herbst 2012 über ein Stadtteilbüro und das Stadtteilmanagement Nordbahnviertel seit Anfang 2014 über einen „Infopoint“. Die Anlaufstellen sind lokale Treffpunkte für die Bevölkerung und leisten einen Beitrag zur Entwicklung einer gemeinsamen Identität.

Stadtteilmanagement

Gebiete, die neu bebaut werden und/oder die sich in der baulichen Struktur, Nutzung oder innerhalb der Bevölkerungsstruktur verändern, werden seit 2011 durch ein GB*-Stadtteilmanagement begleitet. Mehr lesen »

Seestadt Aspern

Mit der Besiedelung von aspern Seestadt entstehen ganz neue Nachbarschaften. Das Stadtteilmanagement Seestadt aspern begleitet diesen Prozess mit Impulsen und Angeboten. Mehr lesen »

GB* Gebietsbetreuung StadterneuerungWien. Unser Zuhause.MA25 der Stadt Wien - Um Häuser besser

Die Wiener Gebietsbetreuungen sind der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung zugeordnet und werden im Auftrag der Magistratsabteilung 25 von privaten Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern geführt.