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Ausstellung in Floridsdorf

"Neue Impulse für unser Bezirkszentrum"

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Bezirksvorsteher Georg Papai eröffneten gestern, 18.3.2015, die Ausstellung „Neue Impulse für unser Bezirkszentrum“, die noch bis zum 20. März besichtigt werden kann. Die Ausstellung der Gebietsbetreuung Stadterneuerung für den 21. Bezirk (GB*21) informiert über aktuelle Neubauprojekte, Wohnhaussanierungen und Maßnahmen für eine Aufwertung des öffentlichen Raums rund um den Floridsdorfer Spitz.

Erfolgreiche Initiative „Gemeinsam für Floridsdorf!“

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Bezirksvorsteher Papai starteten im Frühjahr 2014 „Gemeinsam für Floridsdorf!“.

„Mit der Initiative haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Wohn- und Lebensqualität in Floridsdorf durch Neubauten, Wohnhaussanierungen und die Neugestaltung von Straßen, Plätzen und Parks zu steigern“, erklärte Papai.

„Durch den Einsatz von Wohnbaufördermitteln soll nicht nur leistbares Wohnen weiterhin sichergestellt, sondern auch nachhaltige Entwicklungen im Stadtteil vorangetrieben sowie wirtschaftliche Impulse gesetzt werden“, so Ludwig.

„Eine Initiative, die bereits Wirkung zeigt: Im Floridsdorfer Bezirkszentrum entstehen nicht nur neue Wohnungen, sondern – durch den Neubau des Interspar-Gebäudes am Franz-Jonas-Platz – auch modernste Einkaufsmöglichkeiten. Ich erwarte mir von diesen Entwicklungen Impulse für unser Bezirkszentrum, die sich weiter verstärken“, führte Papai aus.

 

„Das Zentrum des 21. Bezirks wird durch geförderte und damit leistbare Wohnprojekte, in die auch Einrichtungen wie Kindergärten und Büchereien integriert sind, deutlich belebt. Darüber hinaus erkennen nun auch viele private HauseigentümerInnen, welches Potenzial im Floridsdorfer Bezirkszentrum steckt“, hielt Ludwig fest.

Wohnungen und Geschäfte im ehemaligen Woolworth-Kaufhaus

Der Wiener Bauträger Raab & Raab errichtet ab 2015 im ehemaligen Woolworth-Gebäude in der Schloßhofer Straße 3 rund 70 qualitätsvolle Wohnungen und Geschäfte. Der Teilabbruch des bisherigen Gebäudes startet schon diesen Sommer.

„Als Familienunternehmen sind wir seit 1994 im Wohnbau in Wien tätig. Mit diesem Projekt sind wir nun auf beiden Seiten der Donau im Einsatz. Wir werden hochwertiges Wohnen im Bezirkszentrum anbieten, das ist schon fix. Im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoss wollen wir attraktiven Geschäften und Dienstleistungen neuen Raum am Floridsdorfer Spitz geben. Hier sind wir noch in der Entwicklungsphase und wir laden interessierte Unternehmen zum Mitmachen ein“, erklärte Susanne Raab, Geschäftsführerin des Wiener Bauträgers.

Auch eine Tiefgarage unter dem Pius-Parsch-Platz will der Bauträger errichten, was seitens des Bezirks sehr begrüßt wird. Damit stünden nicht nur den neuen BewohnerInnen, sondern auch der ansässigen Bevölkerung im Bezirkszentrum mehr Parkplätze zur Verfügung.

„Ich möchte gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, den Pius-Parsch-Platz als attraktiven Stadtplatz neu gestalten. Straßen und Plätze mit höchster Aufenthaltsqualität bieten den Menschen im ganzen Bezirk ein attraktives Bezirkszentrum, den BewohnerInnen ein angenehmes Wohnumfeld und den Geschäftsleuten einen attraktiven Standort für ihre Geschäfte und Dienstleistungen“, zeigte sich Bezirksvorsteher Georg Papai überzeugt.

Geförderte Sanierung von Wohnhäusern mit rund 1.900 Wohnungen

Die Stadt Wien fördert die Sanierung von Wohnhäusern aus der Gründerzeit und der Nachkriegszeit, insbesondere deren thermische Sanierung. In Floridsdorf wurden in den letzten drei Jahren – von 2012 bis 2014 – rund 40 Wohnhäuser mit rund 1.900 Wohnungen gefördert saniert. Dafür wurden seitens der Stadt Wien rund Euro 21,6 Mio. Wohnbaufördermittel investiert und ein Gesamtbauvolumen von rund Euro 48 Mio. ausgelöst.

Ein Beispiel dafür ist das Wohnhaus Brünner Straße 15 (Baujahr: 1951), das thermisch-energetisch saniert wurde: Rund 30 Prozent der Gesamtbaukosten wurden aus Mitteln der Stadt Wien gefördert. Zusätzlich wurde das Dachgeschoß ausgebaut. Der Heizwärmebedarf beträgt nur noch ein Viertel des vorherigen Bedarfs. Die MieterInnen freuen sich seit der Sanierung über niedrigere Energiekosten.

Mit dem Start der Initiative „Gemeinsam für Floridsdorf“ werden nun ganz gezielt Sanierungsförderungen in elf Baublöcken mit insgesamt 180 Liegenschaften rund um den Spitz räumlich in zwei Blocksanierungsgebieten – „Am Spitz Süd“ und „Am Spitz Nord“ – konzentriert und intensiviert, um neben den einzelnen Wohnhäusern auch die Gesamtstruktur, die Struktur im Baublock, zu verbessern. Diese Blocksanierung wurde 2014 gestartet und läuft noch weitere zwei Jahre. In der Ausstellung werden Beispiele sowohl für einzelne Sanierungsmaßnahmen in Floridsdorf gezeigt als auch über die laufende Blocksanierung informiert.

Bauträger zeigen ihre Projekte im Bezirkszentrum

Neben dem geplanten „Woolworth“-Projekt informieren weitere Bauträger über ihre Bauprojekte:

  • Interspar errichtet ein neues Einkaufszentrum mit Gastronomie und hat seinen Neubau am Franz-Jonas-Platz bereits begonnen.

  • Die GEWOG baut geförderte Mietwohnungen und die neue Bücherei in der Brünner Straße 27, wobei ein Teil der Fassade des früheren „Weissel-Bads“ in den Wohnbau integriert wird.

  • Die BWSG errichtet geförderte Mietwohnungen in der Brünner Straße 55-57 Ecke Katsushika-Straße, und feiert am 19.3.2015 Dachgleiche. Hier wird auch ein Kindergarten mit 5 Gruppen entstehen.

  • „Prisma flora“ errichtet Wohnungen in der Floridsdorfer Hauptstraße 40-42

  • Die Immobilienfirma Hübl und Partner baut zwei nebeneinander liegende Wohnhäuser in der Schöpfleuthnergasse 9 und 11.

  • Die ARWAG baut einen Wohnbau gegenüber dem Floridsdorfer Hallenbad – das „Franklin Carrée“.

  • Mischek plant ein Wohnhaus in der Floridsdorfer Hauptstraße 9, dem früheren Standort der Kadlec-Brauerei.

Bauprojekte sorgen für neue städtebauliche Impule im Bezirkszentrum.

Im Rahmen der Ausstellung werden auch bereits umgesetzte und geplante Maßnahmen der Bezirksvorstehung zur weiteren Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum gezeigt:

  • Gratis-WLAN auf den Plätzen im Bezirkszentrum (seit Sommer 2014)

  • ein Maßnahmenpaket zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität am Franz-Jonas-Platz, das bereits teilweise umgesetzt wurde

  • neue Sitzmöbel Am Spitz, die ab Mai 2015 aufgestellt werden

  • die Neugestaltung des Paul-Hock-Parks und der Freifläche an der Bodenstedtgasse (über der Trasse der U6) unter Beteiligung der lokalen Bevölkerung – beide Parks werden noch 2015 neu gestaltet

Bezirksvorstehung lädt Bevölkerung zur Beteiligung ein

 Die Bevölkerung ist eingeladen, Ideen und Vorstellungen zum Bezirkszentrum in einer „Dialog-Veranstaltung“ am 9. April 2015 ab 18 Uhr im Haus der Begegnung in Floridsdorf einzubringen. „Seit ich vor einem Jahr zum Bezirksvorsteher gewählt wurde, haben mir die Menschen in meinen ‚Gasthaus-Sprechstunden’ und bei vielen anderen Gelegenheiten ihre Probleme und Ideen geschildert. Nun wollen wir diese Vorschläge für das Bezirkszentrum gezielt und strukturiert sammeln, und danach schrittweise umsetzen“, kündigt Papai an.

Stadtteil mit großem Potenzial

Die Einbindung und Aktivierung der HauseigentümerInnen und Wirtschaftstreibenden spielt bei der Sanierungsoffensive eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund sind gezielte Beratungsangebote über Sanierungen und Fördermöglichkeiten sowie aktuelle Informationen über Entwicklungen ein wichtiger Bestandteil, um gemeinsam Aufwertungsprozesse zu starten. „Ich freue mich, dass es der GB*21 – als lokale Anlaufstelle vor Ort – bereits  gelungen ist, die vielen verschiedenen Akteurnnen und Akteure im Stadtteil zusammenzubringen, um gemeinsam die Initiative voranzutreiben“, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig abschließend.

Die Ausstellung

Die Ausstellung „Neue Impulse für unser Bezirkszentrum“ ist noch bis Freitag, den 20. März 2015, in der Zeit von jeweils 15 bis 20 Uhr, im ehemaligen Woolworth-Kaufhaus, Schloßhofer Straße 3, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Pressebilder:
Bild 1
Bild 2

 

GB* Gebietsbetreuung StadterneuerungWien. Unser Zuhause.MA25 der Stadt Wien - Um Häuser besser

Die Wiener Gebietsbetreuungen sind der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung zugeordnet und werden im Auftrag der Magistratsabteilung 25 von privaten Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern geführt.