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Begrüßung der ersten BewohnerInnen im Sonnwendviertel

In unmittelbarer Nähe zum neuen Hauptbahnhof bekommt Wien ein neues Stadtquartier mit rund 5.000 Wohnungen, einem Schulcampus, einer großen Parkanlage sowie Bürobauten und zahlreichen Geschäften. Im Frühjahr 2012 wurde mit dem Bau der ersten Wohnungen im Sonnwendviertel begonnen. Auf insgesamt sieben Bauplätzen werden rund 1.142 geförderte Wohnungen errichtet. Beim dazu vom wohnfonds_wien ausgelobten Bauträgerwettbewerb kam erstmals das von Stadtrat Michael Ludwig initiierte Bewertungskriterium "Soziale Nachhaltigkeit zur Anwendung.

Im August haben die ersten BewohnerInnen des Sonnwendviertels ihre neuen Wohnungen in der Wohnhausanlage bereits bezogen. Im September werden die Wohnungen von zwei Bauteilen Ihren NutzerInnen übergeben. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Josef Kaindl, Kallco-Geschäftsführer Winfried Kallinger sowie BWSG-Vorstandsvorsitzender Wilhelm Haberzettl hießem gestern, Dienstag, gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement Sonnwendviertel die ersten n BewohnerInnen im Rahmen eines "Forum Sonnwendviertel" willkommen.

"Neben vielfältigsten Wohnungstypen und flexibel adaptierbaren Wohnungsgrundrissen, Wohnungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, betreutem Wohnen, Wohnen-für-Generationen-Wohnungen sowie Home-Offices bietet das neue Stadtquartier Sonnwendviertel Kommunikationsflächen und Gemeinschaftsräume für alle Generationen. Die durchdachten Grünräume dienen nicht nur der Erholung, sondern auch der Begegnung. Auf diese Weise wird das Zusammenleben gefördert und die sozialen Netze innerhalb der Hausgemeinschaften gestärkt. Bei Gesamtbaukosten von rund 171 Millionen Euro unterstützt die Stadt Wien die Errichtung der ersten 1.142 geförderten Wohnungen mit Fördermitteln im Ausmaß von 62 Millionen Euro", hielt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig fest.

"Es galt nicht nur den Zeitplan einzuhalten, sondern auch die Bauabwicklung inmitten unserer Stadt zu koordinieren. Das neue Favoritner Wohnviertel befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone und der U1-Station Keplerplatz. Die Verbindung zwischen dem urbanem Stadtgebiet und dem neuen Quartier an der Verkehrsstation des Hauptbahnhofes mit seinen Arbeitsplätzen ist die zentrale Herausforderung an die Stadtplanung und an den Bezirk. Mit dem Bildungscampus und den zahlreichen Angeboten an Gastronomie, Einkauf- und Freizeitangeboten im Bezirk ist dieses Viertel ein wunderbarer Beitrag, um die Lebensqualität in unserer Stadt weiter auszubauen. Wir wünschen den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern viel Freude mit ihrer neuen Wohnung und stehen für Wünsche und Anregungen jederzeit zur Verfügung", hob Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Josef Kaindl hervor.

"Es gibt wohl kaum eine europäische Großstadt außer Wien, die in so guter Lage und in derartiger Qualität leistbaren Wohnraum für alle zur Verfügung stellt. Das Viertel um den neuen Hauptbahnhof ist ein echtes Vorzeigeprojekt der Wiener Wohnpolitik und es ist für uns als Bauträger eine Freude und Ehre, dabei mitgestalten zu dürfen", erklärte Kallco-Geschäftsführer Winfried Kallinger.

"Solidarisch wohnen ist für uns mehr als nur ein Schlagwort - das haben wir mit unserem Mitbestimmungsprojekt SO.VIE.SO unter Beweis gestellt. Bereits ein Jahr vor Baubeginn haben wir mit den WohnungsinteressentInnen gemeinsam geplant und gestaltet. So konnte die baubehördliche Einreichplanung auf die konkreten Wohnwünsche unserer MieterInnen ausgelegt werden! Damit stellen wir nicht nur eine nachhaltig hohe MieterInnenzufriedenheit sicher - die BewohnerInnen haben auch eine viel stärkere emotionale Bindung zu ,ihrem Haus'. Hier im Sonnwendviertel beginnt Nachbarschaft nicht erst mit Bezug der Wohnhausanlage. Vor rund zwei Monaten hat sich bereits der Mieterbeirat konstituiert, die Übergabe unseres Bauteils wird Mitte November erfolgen", so Wilhelm Haberzettl, Vostandsvorsitzender der BWSG.

Besiedlung des Sonnwendviertels

  • Start mit dem Bezug von 89 Wohnungen des Bauträgers Sozialbau im August 2013
  • Übergabe von 74 Wohneinheiten des Bauträgers Kallco sowie von 97 weiteren der Volksbau im September
  • Im November folgen 111 Einheiten des Bauträger BWSG und 92 Wohnungen von ÖSW.
  • Voraussichtlich Anfang 2014 erfolgt die Übergabe von 252 weiteren Wohnungen der Bauträger Gesiba und GSG.
  • Die Fertigstellung der 427 Wohnungen des Bauträgers wien4wien ist voraussichtlich im Herbst 2014


Geförderter Wohnbau mit SMART-Wohnungen

Der 2. Bauträgerwettbewerb für das Sonnwendviertel fand Ende 2012 zum Thema SMART-Wohnungen statt. Insgesamt 450 weitere Wohnungen sind auf zwei Baufeldern geplant, davon werden 300 "SMART" ausgeführt. Speziell für Jungfamilien, Paare, AlleinerzieherInnen sowie Singles bietet die Stadt Wien mit den neuen SMART-Wohnungen erschwinglichen Wohnraum. Wohnungen mit optimaler Flächennutzung, wählbaren Ausstattungsvarianten und niedrigen monatlichen Kosten kennzeichnen das smarte Wohnungsangebot.

Im Sinne dieses zusätzlichen, neuen Wohnbauprogramms werden klar definierte Obergrenzen definiert. Diese betreffen sowohl die von den zukünftigen NutzerInnen zu entrichtenden Eigenmittel als auch das gesamte monatliche Nutzungsentgelt. Der Finanzierungsbeitrag (Baukostenbeitrag und Grundkostenbeitrag) ist mit 60 Euro pro Quadratmeter Wohnnutzfläche und die monatliche Miete mit maximal 7,50 Euro pro Quadratmeter Wohnnutzfläche begrenzt. Der Baustart wird voraussichtlich Anfang 2014 erfolgen.

Freifinanzierter Wohnbau im Rahmen der Wohnbauinitiative

Neben dem geförderten Wohnbau stellen die Projekte aus der Wohnbauinitiative 2011 eine wesentliche Ergänzung dar: Rund 530 von insgesamt mehr als 6.200 Wohnungen, die aus der Initiative hervorgegangen sind, werden im Sonnwendviertel errichtet. Die Stadt Wien stellt im Rahmen der Wohnbauinitiative den Partnerkonsortien besonders günstige Darlehen sowie Liegenschaften zur Verfügung. Im Gegenzug verpflichten sich die Konsortien zur Schaffung von besonders günstigen Mietkonditionen, die deutlich unter jenen des freien Wohnungsmarktes liegen. Zudem müssen hohe Qualitätskriterien erfüllt werden. Die geplante Fertigstellung dieser Wohnungen ist Ende 2014/Anfang 2015.

Gebiet rund ums Sonnwendviertel wird schrittweise saniert

Im Rahmen der Sanften Stadterneuerung wird das bestehende Gebiet rund um den neuen Stadtteil schrittweise saniert. So wurden seit 1986 353 Sanierungsobjekte mit rund 13.900 Wohneinheiten fertig gestellt. Die Gesamtbaukosten dafür betrugen 265,3 Millionen Euro. Die Stadt Wien stellte dafür rund 204 Millionen Euro aus Mitteln der Wiener Wohnbauförderung bereit.

Derzeit werden 21 Objekte mit 655 Wohneinheiten saniert. Die Gesamtbaukosten liegen bei rund 25,4 Millionen Euro, das Fördervolumen beträgt 17,2 Millionen Euro.

Stadtteilmanagement im Sonnwendviertel

Das Sonnwendviertel und die angrenzenden Sanierungszielgebiete werden seit 2012 durch ein eigenes Stadtteilmanagement begleitet. Gebiete, die neu bebaut werden oder in denen in naher Zukunft Änderungen der baulichen Struktur, der Nutzung oder der Bevölkerungsstruktur zu erwarten sind, werden künftig durch ein Stadtteilmanagement der Gebietsbetreuung Stadterneuerung begleitet. Der Einsatz eines eigenen Stadtteilmanagements ist ein wesentlicher Schritt, um statt Monostrukturen belebte Stadtteile zu entwickeln. Liegen die neu zu bebauenden Flächen neben bereits bewohnten Wohngebieten oder Stadtteilen, so stellt dies für das bauliche, funktionale und soziale Zusammenwachsen eine besondere Herausforderung dar. Stadtteilmanagement fördert die Verschmelzung von "Alt" und "Neu".

GB* Gebietsbetreuung StadterneuerungWien. Unser Zuhause.MA25 der Stadt Wien - Um Häuser besser

Die Wiener Gebietsbetreuungen sind der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung zugeordnet und werden im Auftrag der Magistratsabteilung 25 von privaten Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern geführt.