Springe zu

Farben ändern

Standard FarbschemaBlaue Schrift auf weißem HintergrundWeiße Schrift auf blauem HintergrundGelbe Schrift auf schwarzem Hintergrund

Barrierefrei im Grätzel

Aktionswoche der GB*3/11

Bezirksvorsteherin KRin Renate Angerer eröffnet gemeinsam mit der Behindertensprecherin der Gemeinde Wien, Gabriele Mörk und Hans-Jürgen Groß, Vizepräsident des ÖZIV, am Mittwoch, 22. Februar 2012 um 14 Uhr den Informationstag „Barrierefrei im Grätzel“, ein Kooperationsprojekt der GB*3/11, des ÖZIV und der MA 25 - Kompetenzstelle für barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen.

Interessierte können sich schon von 21. bis 24. Februar 2012 in der Mall des Einkaufszentrums Zentrum Simmering in einer Ausstellung über das Thema „Barrierefreiheit“ informieren. Die Ausstellung bietet Informationen wie z.B. Wissenswertes zum barrierefreien Wohnungsumbau und zur Gestaltung des öffentlichen Raumes oder zu rechtlichen Bestimmungen.

Informationstag -  Mittwoch, 22. Februar 2012

Am Informationstag bieten die KooperationspartnerInnen der GB*3/11 - der ÖZIV (Österreichischer Zivil-Invalidenverband ), die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs und die Kompetenzstelle für barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen der MA 25 - ein informatives Programm.

Hier können Barrieren aus der Perspektive eines Menschen mit Behinderung - im Rollstuhl oder mit Augenbinde - wahrgenommen werden. Der ÖZIV und die Firma Otto Bock stellen für diesen Tag ein so genanntes „Rollodrom“, einen Rollstuhlparcours, zur Verfügung und betreuen die BesucherInnen. Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs führt BesucherInnen durch einen Tastparcours.

Ab 14.00 Uhr geben der ÖZIV sowie Interessensverbände, PlanerInnen und mit dem Thema beschäftigte Magistratsabteilungen ebenso wie die GB*3/11 Auskünfte über ihre Leistungen und Angebote.

Barrierefreie Gestaltung – ein wichtiges Thema für alle!

Barrierefreies Planen und Bauen bedeutet die uneingeschränkte Nutzung aller städtischen Bereiche durch alle Menschen. Vor allem bauliche und technische Hindernisse erschweren Menschen mit Behinderungen, aber auch Seniorinnen und Senioren, Kindern oder Eltern mit Kleinkindern das Leben. Grundsätzlich soll ein selbstbestimmtes Leben ohne fremde Hilfe möglich sein.

Die Stadt Wien arbeitet daran, dass der öffentliche Bereich barrierefrei wird. Die Barrierefreiheit von neu errichtetem Wohnbau und öffentlichen Gebäuden ist seit 1991 durch die Bauvorschriften vorgegeben. Im Stadtentwicklungsplan 1994 ist die Zielvorstellung einer barrierefreien Stadt enthalten. Seit 1988 werden Gehsteigabsenkungen ausgeführt. Natürlich gibt es in einer historisch gewachsenen Großstadt wie Wien, auch topografisch bedingt, Hindernisse, die schwer oder gar nicht beseitigbar sind. Ziel ist jedoch eine Minimierung der Barrieren, um den Lebensbereich aller Menschen so angenehm als möglich zu gestalten.

Adaptierungen von öffentlich zugänglichen Objekten in Hinblick auf eine barrierefreie Erschließung wird durch das im Herbst 2010 das Wiener Antidiskriminierungsgesetz geregelt. Dabei werden alle Objekte in denen eine öffentliche Dienstleistung angeboten wird, auf bauliche Barrieren untersucht und die daraus resultierenden Maßnahmen in einen Masterplan, der bis Juli 2012 zu erstellen ist, abgebildet.

In den Amtshäusern und Einmietungen der MA 34  sowie den von Wiener Wohnen verwalteten städtischen Wohnhäusern werden und wurden z.B. behindertengerechte Schließ- und Öffnungsmechanismen für Türen, Treppenmarkierungen, Rampen oder unter anderem auch Plattform- du Treppenlifte, sowohl im Anlassfall (z.B. bei Sanierungen) als auch im Bedarfsfall (z.B. bei behindertengerecht adaptierten Wohnungen oder im Zuge der Errichtung „behindertengerechter“ Wohnungen), eingebaut bzw. errichtet. Gleichzeitig gestattet Wiener Wohnen ihren MieterInnen auch auf deren Privatinitiative den Einbau benötigter Maßnahmen, wie z.B. Treppenlifte, die auch unter bestimmten Voraussetzungen durch das Land Wien gefördert werden können.

Kooperationspartner ÖZIV

Der ÖZIV setzt sich seit seiner Gründung vor 50 Jahren für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen ein. Der Abbau von Barrieren  ist eine der zentralen Aufgaben des österreichweit aktiven Vereins.

Konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten zur Barrierefreiheit bietet der ÖZIV mit seinem Programm ÖZIV ACCESS. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des ÖZIV bieten ihr Know-How bei der Planung, Begleitung und Umsetzung von Maßnahmen zur Barrierefreiheit an. Zusätzlich werden Trainings für Unternehmen organisiert, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit behinderten Kunden und Kundinnen schulen wollen.

„Barrierefreiheit ist unverzichtbar. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Behinderung am öffentlichen Leben teilnehmen können. Daher macht sich der ÖZIV für den Abbau von Barrieren in ganz Österreich stark. Barrierefreiheit schafft auch einen gesellschaftlichen Mehrwert. “ beschreibt Hans Jürgen Groß, Vizepräsident des ÖZIV, die Bedeutung von Barrierefreiheit.

 

Pressekontakt:

Michaela Glanzer
GB*3/11
Fiakerplatz 1
1030 Wien
T: (+43 1) 715 70 53
gb3@gbstern.at

GB* Gebietsbetreuung StadterneuerungWien. Unser Zuhause.MA25 der Stadt Wien - Um Häuser besser

Die Wiener Gebietsbetreuungen sind der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung zugeordnet und werden im Auftrag der Magistratsabteilung 25 von privaten Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern geführt.