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StR. Ludwig: VIEW-Projekt zeigt Wirtschaft im Wandel am Westgürtel

"FRÜHER WIRD ALLES BESSER..." - Plakate zeigen Beispiele gelungener baulicher Veränderung und damit einhergehend den Wandel der lokalen Ökonomien

Wien, 24. 08. 2011 – Das Stadtbild des dicht bebauten Gebietes entlang der Gürtelstraße zwischen Heiligenstadt und Wiental, der sogenannte Westgürtel, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Das Projekt «Früher wird alles besser…» von VIEW – Vision Entwicklung Westgürtel – beschäftigt sich mit baulicher Veränderung und dem Wandel der Wirtschaft. Plakate und eine Ausstellung regen zur Auseinandersetzung mit dem Thema  an, in Bildern werden Geschichten zu Orten des Wirtschaftslebens erzählt, die den Vergleich zwischen früher, heute und morgen suchen.

Eine Citylight-Plakatserie entlang der Straßenbahnstationen am Westgürtel zeigt von 24. August bis 14. September 2011 markante Veränderungen im Stadtbild an insgesamt sieben unterschiedlichen Standorten: Von der Währingerstraße im 18. Bezirk bis zur Gumpendorfer Straße in Mariahilf. Von 13. bis 30. September 2011 lädt eine Ausstellung am Westbahnhof zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema ein. Video-Interviews mit am Westgürtel ansässigen Geschäftsleuten, vermitteln einen Eindruck der aktuellen Situation, im Rahmen von zwei Themenführungen können einzelne Betriebe besucht werden.

„Der Bereich entlang des Westgürtels bildet einen der Arbeitschwerpunkte der Gebietsbetreuung Stadterneuerung und geht weit über die sanfte Stadterneuerung hinaus. Die Umgestaltung und damit die Steigerung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum ist nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner im Grätzel von Bedeutung. Diese Maßnahmen bringen auch Veränderungen für Gewerbetreibende und Geschäftsleute mit sich. Dieser permanente Wandel stellt keinen Grund zur Besorgnis dar und die beinahe reflexartige Annahme, dass früher angeblich alles besser war, lässt sich anhand vieler Beispiele widerlegen, wie die aktuelle VIEW-Kampagne eindrucksvoll unter Beweis stellt“, so Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig. 

Veränderung als Teil urbaner Normalität

Das bunte Bild der Stadt wird maßgeblich durch die Vielzahl der Geschäfte im Erdgeschoß geprägt. Mancher „Schauplatz“ der lokalen Ökonomie verbirgt sich auch tief im Innersten der gründerzeitlichen Bebauungsstruktur - in den Höfen, den Souterrains oder in den oberen Geschoßen. Mosaikartig setzt sich dieses Bild des Wirtschaftslebens im Stadtviertel zusammen und ist keineswegs starr und statisch, sondern einem ständigen Wandel unterworfen. Manches Geschäft gibt es schon „ewig“, anderenorts glaubt man, wöchentliche Veränderungen zu bemerken.

„Diese Frage, ob die Veränderungen gut oder schlecht sind, lässt sich pauschal nicht beantworten. Wichtig für das Verstehen einer Stadt und ihrer Qualitäten ist das Akzeptieren der Veränderung als ständige Begleitung der Normalität“, erklärt DI Florian Brand von VIEW.

„Früher wird alles besser...“ - Beispiele gelungener baulicher Veränderung

An insgesamt sieben Citylight-Standorten entlang des Westgürtels zeigt VIEW anhand von ausgewählten „damals-heute“-Fotosujets, wie sich das Gebiet und sein Hinterland in den letzten Jahren verändert hat. Die Bilder zeigen einen Querschnitt an Projekten, die auf Initiative der Gebietsbetreuungen Stadterneuerung umgesetzt werden konnten und somit nachhaltig zur Verbesserung des Wohnumfeldes Westgürtel beitragen:

  • FHWien-Studiengänge WKW Wien und WIFI Wien; Währinger Gürtel 97
  • Hernalser Hauptstraße
  • Brunnenmarkt, Yppenplatz
  • Spange Lerchenfelder Straße – Thaliastraße
  • Hütteldorfer Straße
  • Christian-Broda-Platz (ehem. Mariahilfer Platzl)
  • Gumpendorfer Straße 132

So wird am Plakatstandort U6-Josefstädter Straße etwa der Wandel des Brunnenmarktes von einer Straße mit baufälligen Marktständen hin zu einer belebten Fußgängerzone und einer lebendigen Lokalszene thematisiert.

Beim U-Bahn-Ausgang Westbahnhof Richtung Christian-Broda-Platz zeigt ein Plakat, wie aus dem ehemaligen Autoabstellplatz nach einem BürgerInnenbeteiligungsverfahren im Jahr 2005 ein moderner, städtischer Platz entstand, der zum Verweilen und Beobachten des regen Treibens in der Mariahilfer Straße einlädt.

Das Plakat an der U6-Station Thaliastraße hingegen visualisiert die für 2014 geplante Attraktivierung des Stationbereiches - weg vom „Spießrutenlauf“ zwischen Imbissbuden und Stadtmobiliar hin zu einem einheitlichen, offenen und für FußgängerInnen und Fahrgäste gleichermaße optimierten Platzbereich.

Alle Beispiele sowie Informationen zu Plakatstandorten, Terminen etc. sind online unter www.gbstern.at/wirtschaft-im-wandel abrufbar.

GB* Gebietsbetreuung StadterneuerungWien. Unser Zuhause.MA25 der Stadt Wien - Um Häuser besser

Die Wiener Gebietsbetreuungen sind der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung zugeordnet und werden im Auftrag der Magistratsabteilung 25 von privaten Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern geführt.