Stadtentwicklung //
"Die Wien fließt anders"
WAGG-Ausstellung
Bei schönem Wetter eröffnete die WAGG die Abschluss-Ausstellung zu fünf Jahren Gebietsbetreuungsarbeit im Wiental.
Am 13. Oktober 2011 radelten Mitglider der WAGG durch das Wiental und trafen an den vier Ausstellungsstandorten die BezirksvorsteherInnen der Wiental-Bezirke bzw. deren StellvertreterInnen, die den Ideen und Vorschlägen sehr positiv gegenüber standen. Die Ausstellung war bis 10. November 2011 zu sehen.
In den vergangenen Jahren untersuchte die WAGG das Wiental zwischen Schönbrunn und Karlsplatz. Ein Schwerpunkt lag im Bereich Stiegergasse bis Kometgründe, der zweite im Naschmarktbereich bzw. den Naschmarkt-Seitenlagen. Die „Kulturzeile-Wienzeile“ als das gesamte Wiental überspannende Projekt vernetzt die qualitativ hochwertigen Aufenthaltsräume direkt am Wienfluss.
Standort Lobkowitzbrücke, stadteinwärtiges Ufer
Auf dem eigens entwickelten Europalettenstapel in Form eines großen begehbaren Schaukastens mit Podest zeigte die GB*14-15 das Projekt Blocksanierung Sechshaus. Dieses wurde allgemein erläutert sowie die zusätzlichen Schwerpunkte, welche die Gebietsbetreuung gemeinsam mit den Blocksanierungsbeauftragten (Deephouse architects) setzte, veranschaulicht. Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (15. Bezirk) zeigte sich erfreut über die Ergebnisse und faltete im Anschluss an die Festreden mit allen TeilnehmerInnen kleine Papierschiffe, die im wasserreichen Wienfluss lustig davonschwammen.
Standort Bruno-Pittermann-Platz, westlicher Vorplatz
Ein weiteres Ausstellungsobjekt aus Europaletten präsentierte die Ergebnisse der Analysen der GB*12. Mit I(nitiative zur) SANIER(ung des) MEI(dlinger) WIEN(tals) wurden Sanierungsimpulse für HausbesitzerInnen geschaffen, aber auch die Zugänge zum Wiental analysiert. Vorschläge und Ideen dazu sowie zum Bruno-Pittermann-Platz gefielen dem Stellvertreter der BezirksvorsteherIn, Peter Kovar, und der anwesenden Bezirksrätin Elisabeth Kurta.
Standort Roter Platz, Reinprechtsdorfer Brücke
Auf einem schlichten Stapel aus Europaletten wurde das Kunst- und Kultur-Konzepts der „Kulturzeile-Wienzeile“ präsentiert. Ein hochwertiger, dem Wiental folgender Kulturpfad soll in Zukunft den Karlsplatz mit Schönbrunn verbinden. Dabei spielt die Einbindung von Kulturinstitutionen und –denkmäler sowie die Ausstattung dieser „Kulturmeile“ mit aktueller Kunst eine wichtige Rolle. Bezirksvorsteher Kurt Wimmer (5. Bezirk) erhofft von der WAGG die Umsetzung dieses Vorhabens mit hohem Potenzial für die Bevölkerung.
Standort Naschmarkt, gegenüber der Bärenmühle
Drei bankförmige Objekte präsentierten die Inhalte der Ausstellung „Crossing Naschmarkt“. Sie thematisierten aber auch den Wunsch der Bevölkerung nach konsumfreien Ruhe- und Verweilzonen. Die WAGG analysierte Zugänge und Querungsmöglichkeiten im Naschmarktbereich und entwickelte kühne Lösungsvorschläge. Bezirksvorsteher Leo Plasch (4. Bezirk) und Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Vlasta Osterauer-Novak (6. Bezirk) zeigten sich von den Ergebnissen begeistert und wollen über eine Umsetzung nachdenken.
Mit der Ausstellung „Die Wien fließt anders“ verabschiedet sich die WAGG nach fünf Jahren intensiven Bemühens um die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität am Wienfluss.
Die Arbeitsgruppe WAGG (GB*3, GB*4-5, GB*12 und GB*14-15) war von 2007 bis 2011 im Auftrag der MA 25, Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser tätig.





