Luftfeuchtigkeit und Temperatur
Woher kommt der Schimmel?
Schimmelpilze sind zunächst unsichtbar. Gerade in der kalten Jahreszeit machen sie sich aber in vielen Wohnungen mit dunklen Flecken und muffigem Geruch bemerkbar.
Für ihr Wachstum benötigen Schimmelpilze vor allem eines: Feuchtigkeit.
Wussten Sie, dass in einem Vier-Personen-Haushalt pro Tag bis zu 10 Liter Wasser an die Raumluft abgegeben werden? Etwa durch Kochen, Bügeln, Wäsche trocknen oder Duschen. Auch Zimmerblumen und Topfplanzen erhöhen die Feuchtigkeit in Wohnräumen.
Luftfeuchtigkeit
Eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt das Wachstum von Schimmelpilze in Wohnräumen. Besonderes in den Übergangsmonaten kann die Luftfeuchtigkeit bis zu 100% betragen.
Als optimaler Wert in Wohnräumen gilt eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 45% und 50% während der Wintermonate.
Wie kommt die Feuchtigkeit in die Raumluft?
- Mensch: 1 bis 1,5 Liter/Person (zum Beispiel Schwitzen, Atmen)
- Kochen: 0,5 bis 1 Liter
- Körperpflege/Duschen: 0,5 bis 1 Liter/Person
- Wäschewaschen/Trocknen: 1 bis 1,5 Liter
- Pflanzen/Gießen: 0,5 bis 1 Liter
- Aquarien: 0,5 bis 1 Liter
- Luftbefeuchter: je nach Gebrauch
Die Angaben beziehen sich auf einen Tag.
Optimale Temperatur
Schimmelpilze wachsen bei Temperaturen von zirka Null bis 50 Grad Celsius, besonders "gerne" vermehren sie sich bei wärmeren Temperaturen zwischen 25 und 35 Grad Celsius.
Für unterschiedliche Wohnbereiche gelten unterschiedliche Richtwerte
- Wohnbereich und Küche: 20°C
- Bad: 21°C
- Schlafzimmer: tagsüber 18°C, nachts 14-16°C
- Wandoberflächentemperaturen (Außenwände) nicht unter 15°C


