"Feuerwehr" für BewohnerInnen
GB*mobil feiert 25 Jahre Schutz für MieterInnen
Die Stadt Wien verfolgt seit vielen Jahren einen konsequenten und äußerst erfolgreichen Weg in der Antispekulationsarbeit. Dabei steht der Schutz der Mieterinnen und Mieter an erster Stelle. Die Mobile Gebietsbetreuung trägt als Einrichtung der Stadt Wien seit nunmehr 25 Jahren dazu bei, die Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner zu wahren.
Die Expertinnen und Experten der GB*mobil informieren und beraten kostenfrei und bieten umfassende Unterstützung für Betroffene. Innerhalb des dichten Betreuungsnetzes der Stadt Wien übernimmt die Mobile Gebietsbetreuung eine wichtige Koordinationsfunktion und kooperiert mit Behörden, den lokalen Gebietsbetreuungen Stadterneuerung sowie sämtlichen Dienststellen und MieterInnenschutz- bzw. Serviceeinrichtungen.
Erfolgreich gegen Absiedlungsspekulation
So konnte in den vergangenen Jahrzehnten mit vereinten Kräften die Anzahl von Spekulationsobjekten in Wien deutlich gemindert und auf ein verschwindend geringes Maß reduziert werden. Den vor allem Anfang bis Mitte der 1990er Jahre aktiven „Großspekulanten“, die mit äußerst fragwürdigen und zum Teil kriminellen Methoden arbeiteten, konnte größtenteils das Handwerk gelegt und die Zahl der konkreten Betreuungsfälle dadurch markant gesenkt werden.
Die „spektakulärsten“ Fälle lassen sich in der aktuellen Publikation zum Jubiläum des 25-jährigen Bestehens der Mobilen Gebietsbetreuung nachlesen.
Heute ist das Team der Mobilen Gebietsbetreuung überwiegend mit Fällen von „Kleinspekulation“ und der damit verbundenen sogenannten „Freimachung“ - der unredlichen Absiedlung von Mieterinnen und Mietern mit alten Verträgen und somit günstigeren Mietzinsen - konfrontiert. Auch wenn die Methoden weniger drastisch als noch vor einigen Jahren sind, ist klar: Wo immer es Anzeichen für unlautere, gesetzeswidrige oder spekulative Geschäfte gibt, unternimmt die Stadt Wien alles, diesen Vorhaben und Handlungen Einhalt zu gebieten.



