Springe zu

Farben ändern

Standard FarbschemaBlaue Schrift auf weißem HintergrundWeiße Schrift auf blauem HintergrundGelbe Schrift auf schwarzem Hintergrund

Nachbarschaftsgärten


Gärtnern in der Stadt hat Hochkonjunktur. Als Stadtteilexpertinnen und -experten unterstützen die Gebietsbetreuungen Initiativen im öffentlichen Raum, die die Lebensqualität in den dicht bebauten Vierteln Wiens erhöhen und die Nachbarschaft stärken.

Was sind Nachbarschaftsgärten?

Nachbarschaftsgärten sind Gärten, die von einer Gruppe von Menschen aus der Nachbarschaft gemeinsam genutzt und bewirtschaftet werden.

Was ist das Ziel solcher Initiativen, was bewirken diese?

Ziel solcher Initiativen ist es, brachliegende Flächen innerhalb der Stadt zu nutzen und öffentlichen Raum zurück zu erobern.

Menschen können sich aktiv an der Gestaltung ihrer Wohnumgebung beteiligen. Das stärkt die Identifikation mit dem Lebensumfeld.

Nachbarschaftsgärten fördern die Kommunikation, das Miteinander im Stadtteil und verbinden Generationen sowie Menschen unterschiedlicher Herkunft.

Wie entsteht ein Nachbarschaftsgarten? Was braucht es dazu?

Neben einer Fläche braucht es engagierte GärtnerInnen, viel Ausdauer bei der Planung, Organisation und Umsetzung sowie etwas Geld. Und dann kanns losgehen!

1. Suchen Sie eine Fläche in Ihrer Umgebung. Klären Sie die Bedingungen
vor Ort und die Eigentumsverhältnisse.

2. Kontaktieren Sie den/die GrundstückseigentümerIn und gründen Sie
gegebenenfalls einen Verein zum Unterzeichnen einer Benutzungsvereinbarung.

3. Errichten Sie einen Zaun um die Fläche, legen Sie eine Wasserleitung
mit Zähler, graben Sie den Boden um und mischen Sie Komposterde unter.

4. Teilen Sie die Beete auf und vereinbaren Sie eine Gartenordnung,
die das gemeinschaftliche Garteln regelt.

5. Setzen Sie Gemüse und Blumen und bauen Sie eine Hütte für das Werkzeug.

Achtung: Davon brauchen Sie reichlich!

  • Ausdauer: Von der Idee bis zur ersten Ernte vergeht viel Zeit! Denn Sie müssen eine Fläche finden, Verträge abschließen, Förderungen beantragen, Geld auftreiben und den Garten einrichten!

  • Geduld: Mit jeder Gartensaison lernen Sie dazu. Je mehr Erfahrung und Know-how, desto besser die Ernte!

  • Zeit: Im Sommer müssen die Pflanzen täglich gegossen werden. Auch Gartenarbeit und Organisatorisches – wie Gartentreffen – benötigen Zeit und Engagement.

An den Spaten, fertig, los!
Ausführliche Informationen finden Sie in unserem PDF "Schritte zum Nachbarschaftsgarten".

Welche Services bietet die GB* auf Ihrem Weg zum Nachbarschaftsgarten?

Die Gebietsbetreuungen Stadterneuerung

  • unterstützen bei der Gründung von Nachbarschaftsgärten in den betreuten Stadterneuerungsgebieten,
  • koordinieren die Abstimmung mit dem Bezirk sowie den zuständigen Magistratsabteilungen der Stadt Wien,
  • helfen bei der Kostenkalkulation, beim Ansuchen von Förderungen und der Vereinsgründung,
  • beraten Stadtteilgärtnerinnen und -gärtner fachlich
  • und moderieren Gruppenprozesse.

Wo befinden sich von der GB* betreute Nachbarschaftsgarten-Projekte?

Eine Übersicht über alle laufenden GB*-Nachbarschaftsgärten finden Sie hier!

 

Für weitere Informationen und Auskünfte zu Beteiligungsmöglichkeiten stehen Ihnen die GB* in den jeweiligen Stadterneuerungsgebieten gerne zur Verfügung. Standorte und Kontakte finden Sie hier.

Miteinander im Nachbarschaftsgarten

Urban Gardening heißt der Trend, der die Gärten zurück in die Städte bringt. Seit 2010 wird im Nachbarschaftsgarten im Max-Winter-Park gesät, geerntet und es werden Erfahrungen ausgetauscht.

Eine Übersicht zu allen GB* Grünraum-Initiativen und -Projekten finden Sie auf besserleben.gbstern.at

Sie haben weitere Fragen? Wenden Sie sich

GB* Gebietsbetreuung StadterneuerungWien. Unser Zuhause.MA25 der Stadt Wien - Um Häuser besser

Die Wiener Gebietsbetreuungen sind der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung zugeordnet und werden im Auftrag der Magistratsabteilung 25 von privaten Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern geführt.