Freiraum // 20. Bez.
Skatepark reloaded
Beteiligungsprojekt mit Jugendlichen
Im Forsthauspark liegt die einzige Skateranlage des 20. Bezirks. Die sanierungsbedürftige Anlage wurde im September 2011 offiziell eröffnet und im Rahmen des „Shuvit Cup Finales“ auch gleich ausgiebig getestet. Basis der Neugestaltung war ein von der Gebietsbetreuung initiiertes und durchgeführtes Beteiligungsprojekt mit Jugendlichen, bei dem Vorschläge und Wünsche zur Gestaltung der neuen Anlage eingebracht werden konnten.
Im Trend
Als Skatepark werden Flächen bezeichnet, die speziell für Trendsportarten wie Skateboard, BMX, Inline-Skaten, Streetboard, etc. eingerichtet werden. Auf diesen befinden sich so genannte Obstacles (Hindernisse) wie z. B. Kanten (Curbs), Geländer (Rails) und Skaterampen. Zahlreiche Städte bieten diese Skateparks und schaffen damit Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Jugendliche und Junggebliebene, ohne dass diese mit ihren Sportgeräten Häuser, Treppengeländer und andere Teile öffentlicher und privater Grundstücke beschädigen und dabei FußgängerInnen gefährden.
Mitmachen, mitbestimmen
Mit der neugestalteten Anlage bekommt der 20. Bezirk eine attraktive Freizeitanlage, die sich ideal in den Kreis bestehender Skaterplätze in umliegenden Bezirken einfügt. Um die Platzgestaltung optimal auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen abzustimmen, führte die GB* im Jahr 2010 ein Beteiligungsprojekt mit Workshops in ihrem Lokal am Allerheiligenplatz durch. Ziel dabei war es herauszufinden, welche Geräte eine nachhaltige Nutzung der Anlage ermöglichen und welche Veränderungen es dafür braucht. Zahlreiche junge Menschen begeisterten sich für dieses Projekt und erarbeiteten gemeinsam mit Profi-Skater Roman Hackl Ideen und Vorschläge, die bei den Plänen zur Neugestaltung entsprechend berücksichtigt wurden.
Ergebnisse aus dem Workshop
Der Workshop startete mit einer Bestandsaufnahme der einzelnen Geräte. Dabei wurde geklärt, welche Funktionen erhalten werden sollten und welches Gerät sich bewährt hat. Zusammenfassend wurden drei Ausbaustufen festgehalten:
- Aufbau einer neuen Betondecke / Gussasphalt. Die vorhandenen Geräte und Anfahrtsrampen werden, soweit sie noch verwendungsfähig sind, an den Rändern des Platzes belassen
- Errichtung neuer Betonelemente
- Austausch der alten Anfahrtsrampen gegen neue Betonelemente
Ein Projekt der GB*20 (Auftragsperiode 2007-2011).





