Springe zu

Farben ändern

Standard FarbschemaBlaue Schrift auf weißem HintergrundWeiße Schrift auf blauem HintergrundGelbe Schrift auf schwarzem Hintergrund

Freiraum //  

Nachbarschaftsgärten

Beispiele im privaten, halböffentlichen und öffentlichen Bereich

Grünräume leisten einen wesentlichen Beitrag zur städtischen Lebensqualität. Besonders in dicht bebauten Stadtteilen ermöglichen sie eine Verbesserung des Mikroklimas und bieten gleichzeitig Raum für Erholung und Freizeit.

Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgärten sind nicht nur Flächen zum gemeinsamen Garteln, sondern fördern und stärken auch maßgeblich das Miteinander. Zentrale Aspekte sind die Begegnung, der Austausch und die Kommunikation.

Nachbarschaftsgärtchen Grätzelzentrum

Das „Nachbarschaftsgärtchen“ vor dem Grätzelzentrum der GB*2/20 am Max-Winter-Platz geht auf eine Initiative von Mag.a Barbara Hollendonner zurück, die sich auf der Suche nach einem geeigneten Platz für einen Nachbarschaftsgarten im Stuwerviertel 2008 an die Gebietsbetreuung wandte. Bei der Fläche handelt es sich um eine halböffentliche Fläche, die in der Verwaltung der MA 34 - Bau- und Gebäudemanagement - steht. Nach Abklärung mit den zuständigen Magistratsdienststellen (MA 25, MA 34, MA 42) und der Bezirksvorstehung stand der Realisierung des Projektes nichts mehr im Weg.

Die Vergabe der 16 Hochbeete erfolgte im Rahmen einer Informationsveranstaltung nach vorheriger medialer Ankündigung. Neben der „Erntemöglichkeit“ bei den Beeten ist die Grundidee die Förderung der Kommunikation im Grätzel zwischen BewohnerInnen, der Jugendeinrichtung Bassena und einer Pfadfindergruppe. Die Initiatorin zeichnete 2011 bereits zum zweiten mal für die Projektkoordination verantwortlich. Die GB*2/20 begleitet das Projekt als Kooperationspartnerin. Ein anderer Kooperationspartner war der Verein Gartenpolylog, der viele positive Lösungsvorschläge machte.

Die Finanzierung der Materialien für die Hochbeete wurde 2010 von der MA 22 – Umweltschutz übernommen; für 2011 erfolgt die Finanzierung zusätzlicher Beete durch den Grätzelbeirat Stuwerviertel.

Gemeinschaftsgärtchen für Margareten

Der Spatenstich für Margaretens erstes Gemeinschaftsgärtchen am Einsiedlerplatz erfolgte am 15. April 2011. Der "Kontakt-Garten" befindet sich in einem Hochbeet an der Ostseite des Platzes. Neben farbenprächtigen Blumen, die das Stadtgartenamt (MA 42) zur Verfügung stellte, finden sich hier eine Vielzahl an Zier- und Nutzpflanzen wie Tomaten, Fisolen, Sonnenblumen und Vergissmeinnicht.

Eine Gruppe von AnrainerInnen kümmert sich gemeinschaftlich um die Gestaltung und Pflege des acht Quadratmeter großen Gärtchens. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Miteinander beim Gärtnern und die Erfahrung, die Pflanzen beim Wachsen zu begleiten und zu erleben.

Initiiert wurde die Errichtung des Garten vom Verein Station Wien, der auch die weitere Projektbetreuung übernimmt. Die Wiener Stadtgärten (MA 42) stellten die Fläche auf Ansuchen des Vereines mit Unterstützung des Bezirkes zur Verfügung. Das Team der GB*5/12 unterstützte das Projekt konzeptionell und stand den „Neo-GärtnerInnen" mit fachlicher Beratung tatkräftig zur Seite.

garten.meidling

Das Projekt „garten.meidling“ erschuf in der Wolfganggasse eine Gartenlandschaft zwischen Gehsteig und Parkspur. Wo zuvor nur extensiv begrünt wurde und Vierbeiner ihr Geschäft verrichteten, entstand in Überlagerung mit der vorhandenen Bepflanzung ein großer gemeinsamer Garten als hochwertiger Aufenthaltsraum im städtischen Gefüge.

Seit 2009 bepflanzen und pflegen BewohnerInnen ihre „eigenen Beete“ rund um fünf impulsgebende Gartenteile von bildenden KünstlerInnen aus Österreich, Serbien und der Türkei. Das Projekt wurde im Rahmen von Kunst im öffentlichen Raum (KÖR) von Mag.a arch Jutta Wörtl-Gössler initiiert. Der Gemeinschaftsgarten umfasst mittlerweile 23 BewohnerInnenbeete unterschiedlichster Größen.
Die GB*5/12 organisiert und betreut das Projekt in Kooperation mit Jutta Wörtl-Gössler.

Gemeinschaftsgarten Huglgasse 14

In Kooperation mit JUVIVO.15 – Verein für aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit – initiierte die Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*14-15 in der Auftragsperiode 2007-2011) im Innenhof des Hauses Huglgasse 14, in dem der Verein untergebracht ist, einen Nachbarschaftsgarten. Der Verein zeichnet gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen für die Betreuung des Hofes verantwortlich. Die GB* unterstützte das Projekt aktiv bei der Planung und Umsetzung der Begrünungsmaßnahmen sowie bei der Abwicklung des Förderantrags an die MA 42 – Wiener Stadtgärten.

Die Fläche des Hofes, die ausgestaltet wurde, beträgt rund 80 m². Durch die Innenhofbegrünung wurden ein Beerensträucherbeet, ein Hügelbeet inklusive Folientunnel sowie zwei Hochbeete geschaffen, die von den Kindern und Jugendlichen bepflanzt werden. Außerdem wurde ein Komposthaufen angelegt, um den nötigen Dünger selbst herzustellen und chemisch-industrielle Düngemittel überflüssig machen. Auch Rankgerüste und Sitzgelegenheiten wurden unter fachlicher Anleitung zum Teil aus Recyclingmaterialien selbst gebaut und gestaltet. Die Wegführung erfolgt mittels Trittplatten.

Garteln ums Eck

Unter dem Motto „Garteln ums Eck“ lud die Bezirksvertretung alle BürgerInnen im 15. Bezirk ein, ausgewählte öffentliche Baumscheiben zu begrünen und zu betreuen. Unterstützung bekommen InteressentInnen durch die Wiener Stadtgärten (MA 42) und die Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*14-15 in der Auftragsperiode 2007-2011).

Rund um Straßenbäume finden sich brachliegende Flecken Erde, die nur wenige Schritte vor der Haustüre liegen. Durch Bepflanzung und Pflege können diese zu kleinen grünen Gärten direkt in Ihrer Wohnumgebung werden!

Begrünte Baumscheiben machen Stadtteile attraktiver und lebenswerter. Sie beleben die Umwelt, erhöhen die Biodiversität, bieten Lebensraum für Insekten und ermöglichen eine bessere Bodendurchlüftung und Wasserversorgung. „Garteln ums Eck“ fördert aber auch das Miteinander in der Nachbarschaft und bringt die Menschen zusammen.

Nachbarschaftsgarten Heigerlein

Das Pilotprojekt "Nachbarschaftsgarten Heigerlein" stellt ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der MA 42 – Wiener Stadtgärten, der Bezirksvorstehung Ottakring, der GB*7/8/16 und des Vereins Gartenpolylog dar. Die GärtnerInnenstruktur ist intergenerativ und interkulturell. Es sind vor allem Familien, die die Möglichkeit nutzen, selbst Gemüse in der Stadt zu ziehen und nebenbei ihren Kindern einen naturnahen Erfahrungsraum zu ermöglichen.

Am Nachbarschaftsgarten sind 26 Familien aus neun Nationen beteiligt. Unter anderem gibt es auch ein Hochbeet mit einer rollstuhlgerechten Umfahrung, das es den BewohnerInnen des Hauses der Barmherzigkeit ermöglicht zu gärtnern. Weitere Beete werden vom Kindergarten der Kinderfreunde in der Seeböckgasse , zwei Klassen der Julius-Meinl-Volksschule sowie dem Nachbarschaftszentrum Stöberplatz betreut.

Schulhof mit neuen Beeten

Die Mittelschule WMS Leipziger Platz konnte 2011 mit Unterstützung der GB*2/20 und durch das Engagement von Direktorin Johanna Kirchmayer und Johanna Benech, Lehrerin und Leiterin der „Gartengruppe“, den ersten Teil einer geplanten Schulhofumgestaltung umsetzen. In fünf Hochbeeten pflanzten Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Anleitung Gemüse und Kräuter.

Die Hochbeete wurden aus wetterbeständigem Lärchenholz vom BFI (Berufsförderungsinstitut) gefertigt. Die Kosten für das Lärchenholz wurden von der MA 22 – Wiener Umweltschutzabteilung übernommen, die Erde zum Befüllen von der MA 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark geliefert. Die Bepflanzung mit heimischen Gemüsesorten und Kräutern fand unter Anleitung von „Garten.aktiv“ der MA 13 - Bildung und außerschulische Jugendbetreuung statt. Die Projektkoordination erfolgte durch Schule und GB*2/20.

Blumenkinder im Mortarapark

Kinder und Jugendliche aus dem Hort Pöchlarnstraße haben unter der Leitung von Hortpädagogin Silvia Häussler ein brachliegendes Blumenbeet im Mortarapark zum Blühen gebracht.

Die GB*2/20 stellte den Kontakt zur MA 42 - Wiener Stadtgärten her, um die Rahmenbedingungen zu klären. Der verantwortliche Objektleiter, Ernst Mantler, konnte für die Idee gewonnen werden und stellte kostenlos Pflanzmaterial zur Verfügung. Gemeinsam mit der Parkbetreuung der Kinderfreunde Brigittenau wurde die 40 m2 große Fläche bepflanzt und seither gepflegt und betreut.

Innenhöfe nutzen

Die GB* berät zu Innenhofbegrünung, hilft mit Tipps und Tricks, informiert zu Födermöglichkeiten und veranstaltet Hofrundgänge. Eine kompakte Übersicht bietet Ihnen der Folder "Innenhöfe nutzen". Hier kostenlos downloaden! Mehr lesen »

MA25 der Stadt Wien - Um Häuser besserWien. Unser Zuhause.

Die Wiener Gebietsbetreuungen sind der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung zugeordnet und werden im Auftrag der Magistratsabteilung 25 von privaten Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern geführt.