Freiraum // 9. Bez.
Ein Grätzelpark für alle
Beteiligungsverfahren Helene-Deutsch-Park
Auf Wunsch der Bezirksvorstehung Alsergrund führte die Gebeitsbetreuung 2009 ein BürgerInnenbeteiligungsverfahren durch. Dazu wurden Befragungen, Interviews, Parkgespräche und Workshops abgehalten. Interessierte und engagierte BürgerInnen hatten die Möglichkeit, Ideen, Vorschläge und Anregungen per E-Mail, Telefon oder direkt im GB*-Lokal einzubringen.
Wünsche und Anregungen
- Die räumliche Gliederung des Parks soll beibehalten werden.
- Der Baumbestand soll weitestgehend erhalten bleiben.
- Der Kinderspielplatz soll durch zusätzliche Geräte und Sitzmöglichkeiten verbessert werden.
- Der Ballspielplatz in der Mitte des Parks soll als multifunktionale Freifläche und Bewegungsraum gestaltet werden (Ballspiele, Fahrrad-, Roller- und Skateboardfahren oder Bewegungsspiele)
- Neue Sitzmöglichkeiten und die Erneuerung bestehender Sitzstufen wurden vor allem von Jugendlichen gewünscht.
- Im Norden des Parks soll eine Ruhezone mit attraktiven Sitzmöglichkeiten für alle Alters- und Nutzungsgruppen geschaffen werden - evt. in Form eines überdachten Rückzugsbereiches.
- AusreichendeParkmöblierung, z.B. Mülleimer oder Trinkbrunnen
- Barrierefreie und eindeutig erkennbare Zugänge im Umfeld der Grünanlage.
Die Umfragergebnisse wurden dem beauftragten Planungsbüro DI Grimm und MA 42 (Wiener Stadtgärten) übergeben, im Herbst 2009 wurde ein erster Entwurf präsentiert und diskutiert. Die von der Bevölkerung artikulierten Wünsche wurden im Zuge der Parkplanung weitestgehend berücksichtigt, eine Förderung durch die EU wurde beantragt.
- Planungsdetails
- Baubeginn: Frühjahr 2011
- Parkeröffnung: Herbst 2011
Helene-Deutsch-Park
Der Helene-Deutsch-Park liegt im dicht bebauten gründerzeitlichen Alsergrunder Stadtgebiet. Die Parkanlage ist von öffentlichen Gebäuden und einigen Wohnhäusern umgeben: Im Nordwesten befindet sich das ehemaligen Julius-Tandler-Familienzentrum mit Hoftrakt im Park. Nordöstlich des Parks befindet sich das Ensemble des 1977 geschlossenen Karolinen-Kinderspitals, das nun von den Wiener Kindergärten und Jugend am Werk genutzt wird.
Die Parkanlage umfasst Parkwege, Rasen, einen Hartplatz, einen Gerätespielplatz und einen erhaltenswerten Altbaumbestand. Unter dem Vulgonamen "Pulverturmpark" war die Anlage zwar öffentlich zugänglich, aber wenig bekannt. Im Herbst 2008 erwarb die Stadt Wien große Teilbereiche des Parks.
Ein Projekt der GB*6-9 (Auftragsperiode 2007-2011).


