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Freiraum // 4., 6. Bez. 

Crossing Naschmarkt

Den Naschmarkt queren – ohne Barrieren!

Der Naschmarkt konnte sich in den letzten Jahren als Mittelpunkt eines lebendigen Grätzels beiderseits des Wienflusses etablieren. Hinter dieser Entwicklung ist der öffentliche Raum bisher zurückgeblieben, sowohl hinsichtlich der Infrastruktur des Marktes als auch der angrenzenden Straßenräume. Im Rahmen der Sanierung der Naschmarkt-Infrastruktur bis 2015 ergibt sich die Möglichkeit, übergeordnete Verbesserungsvorschläge einfließen zu lassen.

Im Rahmen des Projektes „Crossing Naschmarkt" der GB*5/12 und GB*6/14/15 wurden die den Naschmarkt querenden Verbindungen zwischen dem 4. und 6. Bezirk erhoben. Die fußläufigen Verbindungen zwischen dem Museumsquartier, der Mariahilfer Straße, der Gumpendorfer Straße und der TU Lehargasse, über die linke Wienzeile zum Naschmarkt wurden untersucht und Maßnahmen und Ideen ausgearbeitet, die qualitätsvolle und barrierefreie Querungen im Bereich des Naschmarktes gewährleisten sollen. 

Bestehende Qualitäten und Besonderheiten der einzelnen Teilgebiete sollen bewusst gemacht und gefördert werden, um auf diese Weise attraktive Wegeverbindungen zu schaffen, die die beiden Bezirke anhand relevanter Themen wie etwa Kunst, Kultur, Architektur und Einkaufserlebnis miteinander verknüpfen.

Hauptziele des Projektes „Crossing Naschmarkt"

  • attraktive, gut nutzbare und barrierefreie Fußwege quer über den Naschmarkt
  • Vernetzung des Naschmarkt-Hinterlandes im 4. und 6. Bezirk mit der Nahversorgung am Markt
  • die Förderung des Austausches zwischen allen am Naschmarkt beteiligten AkteurInnen und
  • die Koordination von Umsetzungsmaßnahmen in Hinblick auf  übergeordnete Überlegungen und Interessen.

"Tore" zum Markt

Einen Schwerpunkt bei den vorgeschlagenen Maßnahmen stellen die wichtigsten Zugänge zum Marktgebiet wie die Kettenbrücke und die Schleifmühlbrücke dar. Ein besonderer Fokus liegt auch auf dem Vorfeld des Naschmarkts am Getreidemarkt: dieses ist einerseits ein wichtiges „Tor zum Naschmarkt“, vor allem für BesucherInnen aus der Innenstadt bzw. vom Karlsplatz kommend, andererseits verläuft hier auch ein wichtiger Fußweg für Studierende der TU, die zwischen den Standorten am Getreidemarkt und am Karlsplatz „pendeln“.

Vorrangiges Ziel von "Crossing Naschmarkt" ist eine Neugestaltung dieses Vorfeldes, die allen NutzerInnen mehr Platz zum Bewegen und zum konsumfreien Verweilen bietet.

Aufschwung Naschmarkt
Der Naschmarkt von der Sezession bis zur Kettenbrückengasse ist der Bereich des Wientals, der in den letzten Jahren den stärksten Aufschwung genommen hat. Wiens bekanntester Markt wurde zum Mittelpunkt eines lebendigen Grätzels beiderseits des Wienflusses. Neben dem bunten Treiben des Lebensmittelmarktes ist hier auch eine lebendige Lokalszene entstanden. Sowohl in Mariahilf als auch auf der Wieden ist die Aufwertung der angrenzenden Grätzel vor allem im baulichen, aber auch im kulturellen und wirtschaftlichen Bereich unübersehbar.

Naschmarkt

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