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Schule goes BiotopeCity

GB* unterstützt Kooperationsprojekt

Kooperationen mit Schulen sind ein wichtiges Aufgabenfeld der GB*. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes von Schule, GB*9/17/18, MA 22 (Wiener Umweltschutzabteilung) und Stiftung Biotope City (Prof. Dr. Helga Fassbinder) fanden im Sommer 2011 am Gymnasium Parhamerplatz  spannende Projekttage zum Thema „Natur in der dichten Stadt“ mit einer ersten Klasse statt.

Im Rahmen der Projekttage wurden ein Stationenbetrieb zum Thema Natur, ein Workshop zu Ansaat und Aussaat, ein Vortrag von Dr. Helga Fassbinder sowie Workshops zur Bepflanzung von zwei Hochbeeten, die vorab im Rahmen des Werkunterrichts gefertigt worden, durchgeführt.

Ausflüge in die Stadtnatur

Um Natur (be-)greifbar und erlebbar zu machen, wurden Exkursionen für und mit den Kindern in die Stadtnatur veranstaltet. Die Ausflüge führten die SchülerInnen in eine Bio-Gärtnerei in Floridsdorf, auf ein Pflückfeld zum Jäten und Ernten sowie in das Blocksanierungsgebiet Haslingergasse in unmittelbarer Schulnähe.

Stationenbetrieb zum Thema Natur

Zum Einstieg ins Thema organisierte die GB*9/17/18 gemeinsam mit Jürgen Preiss von der MA 22 (Wiener Umweltschutzabteilung) einen Stationenbetrieb für die SchülerInnen einer 1. Klasse des Gymnasiums Parhamerplatz. Ausgerüstet mit einem Stapel Pflanzenbücher und Malvorlagen mit noch leeren Töpfen brachen die Kinder zur Recherche ins Pflanzenreich auf. Wurden zuerst vor allem Blumen wie Lilien, Hyazinthen, Gräser und Narzissen gemalt, „wuchsen“ bald schon fantasievolle Pflanzen wie Geldbäume, Colasträucher und Keksblumen aus den Blumentöpfen.

Neben dem Malen blieb viel Raum und Zeit für Gespräche rund um die Ansprüche von Pflanzen: was, wo und warum wachsen kann. Die Kinder berichteten über Pflanzen, die sie von zu Hause kennen und persönliche Erlebnisse und waren mit viel Elan und Freude bei der Sache.

Das Thema "Vertikalbegrünung" regte zu gemeinsamen Überlegungen an, wie man die Schulfassade begrünen könnte. So „kletterte“ am Papier Blatt um Blatt die grauen Fassade empor als die SchülerInnen zu den Filzstiften griffen.

Vortrag von Helga Fassbinder

Mit einprägsamen Bildern von unterschiedlichsten Orten aus Vergangenheit und Gegenwart und ganz persönlichen Erfahrungen mit Natur in der Stadt stellte Helga Fassbinder die Bedeutung unseres Umgangs mit der städtischen Natur für die Zukunft im Rahmen eines Vortrages sehr anschaulich und unterhaltsam dar.

Ein weiter Bogen wurde gespannt, angefangen mit unserem Verständnis von Natur, historischen Entwicklungen von Zivilisationen bis hin zu vorbildlichen baulichen Lösungen, zusammengehalten von einem engagiertem Zugang und vielen persönlichen Erfahrungen.

Mehr Infos zu Helga Fassbinder unter www.helgafassbinder.com

Schule goes Schulgarten

Begeistert von den Projekttagen in der Schule entstand die Idee, gemeinsam mit den SchülerInnen einen Schulgarten zu gestalten. Mit Unterstützung von GB*9/17/18, der MA 22, MA 42, MA 48 und dem Elternverein schufen Schülerinnen, Schüler und drei engagierte Lehrerinnen bis Ende 2011 die ersten Elemente des neu gestalteten Freiraumes.

  • Frühjahr: zwei Hochbeete wurden gebaut und bepflanzt
  • Oktober: Gartenbeet angelegt und Beerensträucher gesetzt
  • November: Krokusgraffiti mit 1000 Blumenzwiebeln angelegt

Der Schulgarten soll mit einem Modulsystem Bereiche niedriger und höherer Betreuungsintensität anbieten. Damit ist er nicht abhängig vom Engagement einzelner Personen, sondern flexibel für Phasen intensiver Nutzung und Phasen, in denen keine Zeit und kein Interesse für Gartenarbeit vorhanden ist. So setzt zum Beispiel eine Klasse als Schulprojekt im Frühjahr zu erntendes Gemüse wie Radieschen oder Kohlrabi und im Sommer entstehen Trockenbeete, die kein zusätzliches Gießen in den Sommerferien erfordern.

Natur zum Angreifen - Workshop Ansaat

Es fängt bei den Samen an - die vielfältigen Unterschiede in Größe, Form und Farbe ist die erste Überraschung, die die SchülerInnen am Projekttag beim Workshop zum Thema "Ansaat" erwartete.

Nach einer Darstellung des Kreislaufs Samen - Frucht - Samen ging es ans Aussäen. Die SchülerInnen füllten jeweils zwei bis drei Pflanzbehälter mit Seramis und Ansaaterde und säten die Samen von Schnittlauch, Feldsalat, Basilikum, Radieschen und rotem Sonnenhut.

Platz fanden die zukünftigen Pflanzen in den Fenstern des Klassenzimmers und Ganges. Die Kinder übernahmen das Gießen und konnten das Aufkeimen kaum erwarten. Später "übersiedelten" die jungen Pflänzchen in den neuen Schulgarten in zwei Hochbeete, die von SchülerInnen der 3. Klasse im Rahmen des Werkunterrichts gebaut worden waren.

GB* Gebietsbetreuung StadterneuerungWien. Unser Zuhause.MA25 der Stadt Wien - Um Häuser besser

Die Wiener Gebietsbetreuungen sind der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung zugeordnet und werden im Auftrag der Magistratsabteilung 25 von privaten Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern geführt.