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Grüne Fassaden in Hernals

Natur am Haus

Im dichtbebauten Stadtgebiet stehen nur begrenzt Grünflächen zur Verfügung. Daher ist es naheliegend, für die Verbesserung des Stadtklimas auch vertikale Flächen - wie zum Beispiel Hausfassaden - zu nutzen.

Mindestens so wichtig wie der ökologische Nutzen, etwa durch die Bindung von Staub oder die positive Beeinflussung der Temperatur, ist das Erleben der Natur in der Stadt als Bereicherung für alle unsere Sinne. Seit 2009 beschäftigt sich die GB*9/17/18 intensiv mit dem Thema Fassadenbegrünung im dichtbebauten Stadtgebiet. Vier Projekte wurden in der Zwischenzeit initiiert und realisiert, wobei die Nachfrage nach mehr steigt.

Mehr Grün für Hernals

Die Hernalser Bezirksentwicklungskommission beschloss die Förderung von drei ersten Begrünungsmaßnahmen im Rahmen von Public Private Partnership-Modellen. Pflanzgruben auf öffentlichem Grund werden privaten Hauseigentümern zur Verfügung gestellt, wenn diese die Pflege der Pflanzen übernehmen. Begeisterung und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung seitens der BewohnerInnen sowie der Mut des Bezirks, hier neue Wege einzuschlagen sind Voraussetzungen, um solche Projekte umzusetzen.

Zwei Fassadenbegrünungen in der Weißgasse und in der Ortliebgasse wurden als Pilotprojekte vom Bezirk Hernals finanziert und 2013 bzw. 2014 fertiggestellt. Im Zuge der Neugestaltung der Ottakringer Straße wurde ein Projekt beim Verlagshaus Hernals in der Ottakringer Straße 14 möglich, wobei hier die Hauseigentümerin für die Einreichung und die Finanzierung des Klettergerüsts aufkommen wird. An der Fassade der Hernalser Hauptstraße 36 klettern seit 2014 erste zarte Pflanzen das Erdgeschoß hinauf. Dieses Projekt wurde von der GB*9/17/18 in der Genehmigungsphase unterstützt. Zur Zeit sind zwei weitere Fassadenbegrünungen im Gespräch, die ebenso aus der Eigeninitiative von HauseigentümerInnen in Hernals erwachsen.

PPP - Ein neuer Ansatz
Die Erfüllung öffentlicher Aufgaben wurde traditionell der Verwaltung zugeordnet. In modernen Gesellschaften mit ihren vielfältigen Anforderungen ist eine strikte Trennung zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft nicht mehr machbar. Neue Ansätze wie Public Private Partnership (PPP) zeigen, dass es bei ausgewählten Projekten durchaus vorteilhaft ist, die Aufgaben und Risiken aus Planung, Realisierung und Betrieb gemeinsam mit privaten PartnerInnen zu teilen. Eine Zusammenarbeit kann sich für das Projekt und die beteiligten öffentlichen und privaten PartnerInnen gleichermaßen wertvoll erweisen.

Unterstützung durch die ExpertInnen der GB*

Das GB*-Team nimmt an Arbeitskreisen teil, bietet organisatorische Unterstützung, fachliches Know-how sowie Beratung und kooperiert mit den zuständigen Dienststellen sowie dem Bezirk. 

Der Austausch von Erfahrungen ist wichtiger Bestandteil der Projektarbeit rund um das Thema Fassadenbegrünungen. Um InteressentInnen Lust auf ein "grünes Haus" zu machen, lud die GB*9/17/18 gemeinsam mit der Hernalser Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer HauseigentümerInnen aus dem Stadtteil zum Erfahrungs- und Informationsaustausch ein.

Wollen auch Sie zu mehr Grün in der Stadt beitragen?

Die GB*9/17/18 unterstützt Sie kostenlos mit Informationen zu Bewilligung, Förderung sowie zur technischen und gärtnerischen Umsetzung von Fassaden-, Hof- oder Dachbegrünungen in Ihrem Bezirk.

GB* Gebietsbetreuung StadterneuerungWien. Unser Zuhause.MA25 der Stadt Wien - Um Häuser besser

Die Wiener Gebietsbetreuungen sind der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung zugeordnet und werden im Auftrag der Magistratsabteilung 25 von privaten Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern geführt.