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Mahnmal Aspangbahnhof

Am ehemaligen Aspangbahnhof wurde ein Mahnmal errichtet, das an die während der NS-Zeit deportierten Menschen erinnert.

Im Leon-Zelman-Park, gegenüber von Aspangstraße Nr. 33, entstand eine Stätte des Mahnens, Erinnerns und Gedenkens an die verfolgten österreichischen bzw. Wiener Jüdinnen und Juden, die 1939 und 1941/42 von dieser Stelle aus zur Vernichtung in den Osten deportiert wurden. Das Mahnmal wurde am 7. September 2017 feierlich eröffnet.

Der Entwurf

Das österreichische Künstlerduo PRINZpod plante auf dem Areal des ehemaligen Aspangbahnhofs am Boden verlaufende symbolische Schienenstränge aus Beton, die spitz zulaufen und in einem rund einen Meter hohen und sieben Meter langen dunklen Betonblock enden bzw. in diesem verschwinden. Die zusammenlaufenden Gleise enden in der Katastrophe, der Betonblock erinnert an einen Grabstein. An den Seiten der Betonstränge sind auch die Zahl der Deportierten (47.035) und jene der Überlebenden (1.073) angebracht. Der jüdischen Tradition entsprechend können zum Gedenken der Toten kleine Steine auf die Gedenkstätte gelegt werden.

Gestaltungswettbewerb Mahnmal Aspangbahnhof

KÖR (Kunst im öffentlichen Raum Wien) schrieb im Mai 2016 einen geladenen Wettbewerb zur Erlangung von künstlerischen Entwürfen für die Errichtung eines Mahnmals aus. Insgesamt wurden fünf Künstler(teams) zur Teilnahme eingeladen, drei Konzepte wurden eingereicht. Im November 2016 wurde der Siegerentwurf juriert.

GB*3/11 und KÖR informierten in einer gemeinsamen Ausstellung im November 2016 über die Ergebnisse des Wettbewerbs. Direkt im Eurogate, mit Blick auf den Ort des zukünftigen Mahnmals, waren alle Wettbewerbsbeiträge inklusive dem Siegerbeitrag zu sehen.

GB* Gebietsbetreuung StadterneuerungWien. Unser Zuhause.MA25 der Stadt Wien - Um Häuser besser

Die Wiener Gebietsbetreuungen sind der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung zugeordnet und werden im Auftrag der Magistratsabteilung 25 von privaten Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern geführt.